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Ausgewählte Ausgabe: 06-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Ganzjährig angenehme Temperaturen

Für Bauobjekte mit besonderen Belastungsanforderungen bieten sich maßgeschneiderte Objektlösungen für die Flächenheizung und -kühlung an. Für Wohlfühlklima sorgt im Zentrum für Tumor- und Immunbiologie (ZTI) der Universität Marburg eine Betonkerntemperierung. Bauherr des Forschungsneubaus mit Baukosten von rund 40 Mio. Euro ist das Land Hessen.


Bild 1 Im Jahr 2014 bezogen die Wissenschaftler der Marburger Philipps-Universität das neue Gebäude, das durch eine Betonkerntemperierung klimatisiert wird

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Im Jahr 2014 bezogen die Wissenschaftler der Marburger Philipps-Universität das neue Gebäude, das durch eine Betonkerntemperierung klimatisiert wird

Orientiert an der Zielsetzung, Arbeitsräume mit einem Höchstmaß an Wohlbefinden zu schaffen, entstand für das ZTI (Bild 1) eine gewerkeübergreifende und ganzheitliche Planung für ein energieeffizientes Gebäudekonzept. Nach den Plänen des Büro Ludes Generalplaner aus Berlin wurden rund 3 200 m² Betonkerntemperierung Roth Isocore mit dem Systemrohr Duopex S5, 20 Millimeter installiert. Die hydraulische Anbindung erfolgte mit einer im Beton verlegten Tichelmannleitung mit dem Roth Rohr-Installationssystem in den Dimensionen 25 bis 40 mm. Dabei kamen das Alu-Laserplus Systemrohr und die Fittings ebenfalls von Roth zum Einsatz. Im Zuge der Einlegearbeiten der Betonkerntemperierung wurde die Verteilleitung in der Deckenmitte verlegt.

Der Systemgedanke

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Bild 2
Installation eines Tichelmann-Rohrnetzes gemäß detaillierter Planung und Projektierung

Die Betonkerntemperierung Isocore nutzt die massiven Bauteile des Baukörpers, wie etwa Betondecken und -wände, als thermischen Speicher für die ganzjährige Gebäudetemperierung im Heiz- und Kühlfall. Hierfür wird das wasserführende Rohrsystem in der Rohbauphase direkt in die Beton-Bauteile integriert (Bild 2).

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