Noch keinen Zugang? Dann testen Sie unser Angebot jetzt 3 Monate kostenfrei. Einfach anmelden und los geht‘s!
Angemeldet bleiben
Ausgewählte Ausgabe: 06-2017 Ansicht: Modernes Layout
| Artikelseite 1 von 3

Ausfallsichere Wärme für das Schwimmbad delfinoh in Nordhorn

Das alte Hallenbad am Stadtring in Nordhorn wurde im September 2012 durch einen Brand zerstört. Seit August 2016 ist das Kombibad „delfinoh“ mit Hallen- und Freibad eröffnet. Insgesamt acht in Kaskade geschaltete Gas-Brennwertgeräte mit je 115 kW Leistung wurden installiert.


Das Kombibad „delfinoh“ in Nordhorn ist seit dem 20. August 2016 in Betrieb. Endlich wieder, wie die Nordhorner Einwohner finden, denn die letzten Umbaumaßnahmen aus dem Jahr 2012 konnten nie abgeschlossen werden: das denkmalgeschützte Hallenbad brannte damals komplett aus. Löschzüge mit 150 Einsatzkräften aus dem gesamten Umland halfen, den Brand zu löschen.
Die agn architekten ingenieure generalplaner aus Ibbenbüren erhielten den Auftrag für eine Machbarkeitsstudie für ein neues Hallenbad – mit dem Ergebnis, das Hallenbad an einem anderen Standort neu zu errichten. Das Kombibad entstand direkt neben dem Nordhorner Freibad und nimmt laut agn einige der markanten architektonischen Elemente des denkmalgeschützten Hallenbades, so die prägnanten Vordächer, wieder auf (Bild 1). Für den Entwurf zeichnen die Spezialisten von Geising + Böker Architekten verantwortlich, die schon zahlreiche Sport- und Freizeitbäder sowie Wellnesslandschaften projektiert haben.

Bild 1 Bewusste Entscheidung: Klare Architektur, transparente Fassaden und optische Anklänge an das alte denkmalgeschützte Hallenbad am Nordhorner Stadtring

Bild 1
Bewusste Entscheidung: Klare Architektur, transparente Fassaden und optische Anklänge an das alte denkmalgeschützte Hallenbad am Nordhorner Stadtring

Umfassende Unterstützung für komplexe Bauaufgabe

HA224-Bildartikel-2

Bild 2
Ein Blick über das 25-m-Sportbecken. Die klare Architektursprache setzt sich im Inneren fort. Rechts im Bild die Kletterwand, direkt vom Becken aus erreichbar

Das neue Nordhorner Kombibad stellte neben konstruktiven Herausforderungen auch besondere Anforderungen an die Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik. Heiztechnikspezialist Remeha aus Emsdetten unterstützte den TGA-Fachplaner, die Planungsgruppe VA aus Hannover, und den Verarbeiter, die Activa Haustechnik aus Nordhorn, neben seinen Produkten mit technischem Know-how.
Insgesamt drei Schwimmhallen bieten auf 2 900 m² Platz für ein 25-m-Becken mit sechs Bahnen, einen Sprungturm, eine 75 m lange Wasserrutsche und eine Kletterwand (Bild 2), ein Lehrschwimmbecken und ein Warmwasserbecken für Therapiezwecke. Hinzu kommen eine Sauna und ein Kinderbecken im Innen- und Außenbereich der Anlage.

Seite des Artikels
Autoren

Dipl.-Ing. Arch. (FH) Tim Westphal

Redakteur bei LAST PR, Büro München