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Ausgewählte Ausgabe: 06-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Neues Technikum fokussiert Klimawandel und Digitalisierung

Im Beisein der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und des hessischen Ministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir hat die Viessmann Group ihr neues Forschungs- und Entwicklungszentrum Technikum eingeweiht. Der Hersteller von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen will mit der Investition von 50 Mio. Euro einen Meilenstein für die interdisziplinäre Entwicklung von Innovationen setzen.


Das neue Viessmann Technnologie- und Entwicklungszentrum in Allendorf (Eder). Hier arbeiten Teams aus Ingenieuren, Technikern, Mechatronikern, Konstrukteuren, Laboranten, Produktmanagern und Softwareentwicklern an Lösungen für die Märkte von heute und morgen

Das neue Viessmann Technnologie- und Entwicklungszentrum in Allendorf (Eder). Hier arbeiten Teams aus Ingenieuren, Technikern, Mechatronikern, Konstrukteuren, Laboranten, Produktmanagern und Softwareentwicklern an Lösungen für die Märkte von heute und morgen

Das neue Technikum ist die größte Einzelinvestition in der 100-jährigen Geschichte des Familienunternehemens. Es soll zukünftig die Keimzelle für Innovationen für die Enengiewende und im Bereich der Digitalisierung sein. „Wir bündeln dort die Entwicklungsaktivitäten über den gesamten Produktentstehungsprozess – von der Idee bis zur Serienreife“, so Prof. Dr. Martin Viessmann. „Das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum am Stammsitz unseres Unternehmens ist zugleich ein weiteres klares Bekenntnis zu unserer Region.”

Prüfstände mit hochflexibler Infrastruktur

Das Technikum ist ein interdisziplinäres Forschungs- und Entwicklungszentrum mit 160 Arbeitsplätzen: 100 ständig vor Ort arbeitende Mitarbeiter können mit bis zu 60 weiteren Kollegen teamübergreifend zusammenarbeiten. Sie entwickeln dort Prototypen bis zur Marktfähigkeit und führen Zulassungs- und Langzeittests durch. So werden neue, hocheffiziente und emissionsarme Wärmeerzeuger entwickelt, die entscheidend dazu beitragen, die Herausforderungen der Energiewende bewältigen zu können. Neben dem Betriebsverhalten von Heizsystemen liegt ein Fokus der Systemversuche auf deren Digitalisierung.
Insgesamt verfügt das Technikum über 110 flexibel nutzbare Prüfstände mit thermischen Leistungsbereichen von bis zu 1,5 MW. Alle sind hochflexibel, um Experimente entlang des gesamten Viessmann Portfolios zu ermöglichen. Neben dem möglichen Einsatz von 20 unterschiedlichen Gasarten können auch extreme Umweltsimulationen simuliert werden. Zwölf Klimazellen gestatten den Versuchsbetrieb bei Temperaturen von -45 bis +50 °C sowie in einem relativen Luftfeuchtebereich von 25 bis 90 %.

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