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Ausgewählte Ausgabe: 05-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Hygienemodul verhindert Stagnation

Wasser muss fließen. Was simpel klingt, erweist sich in der Praxis oft als schwierig. Denn gerade bei Trinkwasser in Rohrsystemen kann es zu Stagnation kommen. Dabei bilden sich Mikroorganismen in einer höheren Konzentration als die Trinkwasserverordnung zulässt.


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Das Hygienemodul HM Connect (hier Variante: kalt + warm, auch möglich: kalt oder warm) arbeitet als Spülstation und stellt die Trinkwasserhygiene in größeren Gebäuden sicher. Ursachen, die das Trinkwasser beeinträchtigen, erkennt das Modul direkt und beseitigt sie sofort. Durch die Vernetzung via Connect-Funktion lassen sich die Zustände der Trinkwasserinstallation jederzeit dokumentieren und kontrollieren

Hygienisch einwandfrei – so sollte Wasser idealerweise sein, wenn es aus einer Zapfstelle entnommen wird. Das ist allerdings nur solange der Fall, wie die Entnahme aus der Installation regelmäßig geschieht. Kommt es aber zur Stagnation – fließt das Wasser also nicht mehr ausreichend – sinkt die Wasserqualität durch Beeinträchtigungen chemischer, mikrobiologischer oder physikalischer Natur. Welche Beeinträchtigungen dabei in welcher Stärke auftreten, hängt von verschiedenen Faktoren wie Fließgeschwindigkeit, Rohrmaterial, Temperatur, Alter der Anlage und Oberflächenbeschaffenheit ab. Außerdem können auch hygienische Probleme entstehen wie beispielsweise sensorische Veränderungen. Ebenfalls möglich, aber unsichtbar: die Bildung von Mikroorganismen.

Stagnation vorbeugen

Um solche Szenarien zu verhindern, sollten idealerweise prophylaktische Maßnahmen ergriffen werden. Mit dem Einsatz des Hygienemoduls HM Connect von SYR bleibt die Trinkwasserqualität nach Angaben des Herstellers unverändert hoch. Die Armatur arbeitet als Spülstation, so dass Betreiber von öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Krankenhäusern oder von Objekten wie Hotels sowie Gewerbebetrieben immer auf der sicheren Seite sind. Ursachen für schlechte Trinkwasserhygiene wie Stagnation oder falsche Temperaturen erkennt das Modul nicht nur sofort, sondern beseitigt sie auch umgehend. Dank der Connect-Fähigkeit können Nutzer außerdem die eigene Trinkwasserinstallation jederzeit kontrollieren und Betriebszustände dokumentieren. Noch umfangreicher wird der Schutz in Kombination mit dem Leckageschutz Safe-T Connect: Er sichert die Installation gegen Wasserschäden ab. Dank des intelligenten SYR Connect Programms vernetzen sich die verschiedenen Armaturen aus den Bereichen Wasserbehandlung, Hygienekontrolle, Heizungswasserbehandlung und Leckageschutz miteinander, tauschen sich via Internet aus und können per App gesteuert werden.
www.syr.de

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