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Ausgewählte Ausgabe: 05-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Werksneubau vereint außergewöhnliche Architektur mit modernster Technik

Es musste von Anfang bis Ende schnell gehen: Die SMP Automotive Exterior GmbH, Teil der international tätigen indischen Samvardhana Motherson Gruppe, hat ihren Neubau für die Stoßfängerproduktion im oberpfälzischen Schierling innerhalb von nur knapp zwei Jahren geplant und gebaut. Trotz des großen Kosten- und Zeitdrucks sollte das Werk mit modernster Technik ausgestattet werden, was auch für die komplette Versorgungstechnik galt. Lediglich ein dreiviertel Jahr dauerte die Planungsphase für das neue Werk in der Oberpfalz und nach nur einjähriger Bauzeit konnte bereits die Produktion gestartet werden.


Bild 1 Innerhalb von nur knapp zwei Jahren geplant und gebaut: Das neue Werk des Automobilzulieferers SMP in Schierling

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Innerhalb von nur knapp zwei Jahren geplant und gebaut: Das neue Werk des Automobilzulieferers SMP in Schierling

Der Bau des SMP-Werkes in Schierling wurde damit in Rekordzeit errichtet. Bei den 600 Mitarbeitern herrscht seit dem Produktionsstart im November 2014 entspannte Arbeitsstimmung. Grund dafür ist zum einen die besondere Architektur des Baus (Bild 1).

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Die Trassenführung der Versorgungstechnik wurde präzise und systematisch angelegt, wodurch beispielsweise Wartungsarbeiten vereinfacht werden

Zum anderen wurde die komplette Technische Gebäudeausrüstung nach dem neuesten Stand errichtet. Verantwortlich dafür war die Gammel Engineering GmbH. Das Abensberger Ingenieurbüro plante und realisierte die gesamte Versorgungstechnik (Bild 2) des 40 000 m2 großen Werkes.

Besonderes Augenmerk auf Energieeffizienz

In dieser Größenordnung hat die Gammel Engineering GmbH bereits mehrere Industriestandorte geplant. Das Ingenieurbüro brachte viel Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit anderen großen Unternehmen mit. So war der Kosten- und Termindruck bereits aus früheren Projekten bekannt.
Vorrangig sollte jedoch maximale Energieeffizienz gewährleistet werden. Dafür plante das Ingenieurbüro eine Energiezentrale mit 4 MW Feuerungsleistung, 4 MW Kälteleistung und 7 MW Elektroenergie (20 kV). Um den Energieverbrauch möglichst niedrig zu halten, wird – so weit möglich – Abwärme genutzt, etwa bei den Lüftungsanlagen in der Spritzgusshalle, wo drei Geräte mit jeweils 30 000 m3/h Luftleistung zum Einsatz kommen.

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Autoren

Dipl.-Ing. (FH) Michael Gammel

Jahrgang 1960, studierte Versorgungstechnik, er ist Inhaber und Geschäftsführer der Gammel Engineering GmbH, Abensberg.

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