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Ausgewählte Ausgabe: 04-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Angenehme Wohnatmosphäre auch bei lauten Verkehrsgeräuschen

Für den Nachweis der Schalldämmung werden neben allen in die Außenwand integrierten Bauelementen wie Fenstern und Rollladenkästen auch Lüftungsanlagen in die Berechnung miteinbezogen. Maßgeblich bei Abluftanlagen sind hier die Außenwand-Luftdurchlässe. Diese können jedoch neben Frischluft auch den Straßenlärm mit in die Wohnräume bringen.


Bild 1 Eine repräsentative Umfrage des Umweltbundesamtes unter 2 000 Teilnehmern ergab, dass sich mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung durch Straßenlärm gestört oder belästigt fühlt

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Eine repräsentative Umfrage des Umweltbundesamtes unter 2 000 Teilnehmern ergab, dass sich mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung durch Straßenlärm gestört oder belästigt fühlt

Lärm kann nachweislich krank machen und zu Schlafstörungen sowie massiven gesundheitlichen Problemen führen, weshalb in der DIN 4109 für Wohngebäude ein hoher Mindestschallschutz gefordert wird. Laut einer repräsentativen Umfrage des Umweltbundesamtes unter 2 000 Teilnehmern zum „Umweltbewusstsein in Deutschland 2012“ fühlt sich mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung durch Straßenlärm (Bild 1) gestört oder belästigt. Liegen die Mittelungspegel innerhalb von Wohnungen nachts bei unter 25 dB(A) beziehungsweise tagsüber unter 35 dB(A), treten kaum gesundheitliche Beeinträchtigungen auf. Doch die Realität sieht anders aus: Etwa die Hälfte der deutschen Bevölkerung ist von Mittelungspegeln von 55 dB(A) tagsüber und 45 dB(A) nachts betroffen – Tendenz steigend. Einfach die Fenster zu schließen, reicht in vielen Fällen nicht mehr aus. Obwohl diese meist bereits einen hohen Schallabsorptionsgrad aufweisen, kann der Lärm über andere Öffnungen eindringen. Zudem werden die Wände immer dünner und damit auch hellhöriger.
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Um die hohen Schallschutzanforderungen bei Lüftungsanlagen zu erfüllen, wurde der Außenwand-Luftdurchlass ALD-S mit vier sternförmigen Schalldämpfern, einem Schallreflektor, zwei Schalldämmringen sowie einem waschbaren G2-Filter ausgestattet

Hinzu kommt, dass sowohl Neubauten als auch sanierte Häuser laut der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) ein Lüftungskonzept aufweisen müssen, um den Mindestluftwechsel zu gewährleisten – und das beinhaltet bei Abluftanlagen auch Außenwand-Luftdurchlässe, die in Wohnräumen zwar stetig für Frischluft sorgen, aber Geräusche von außen nicht ganz aussperren können. Die Lunos Lüftungstechnik GmbH hat dieses Problem bereits vor Jahren erkannt und Außenwand-Luftdurchlässe mit erhöhtem Schallschutz entwickelt, etwa den ALD-R 160, der ab Januar 2017 als Standard-Außenwand-Luftdurchlass unter dem griffigeren Titel ALD erhältlich sein wird. Dieser erreicht eine Normalschallpegeldifferenz von 50 dB bei einer Rohrlänge von 360 mm sowie 53 dB bei 420 mm und 55 dB bei 500 mm. Beim neuen ALD-S (Bild 2) konnten die Werte im Vergleich dazu noch einmal deutlich verbessert werden.

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Autoren

 Cora Dünkel

Marketing Managerin bei LUNOS Lüftungstechnik GmbH, Berlin.

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