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Ausgewählte Ausgabe: 04-2017 Ansicht: Modernes Layout
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ISH wächst im In- und Ausland

Die ISH, Weltleitmesse für den Verbund von Wasser und Energie, beweist einmal mehr ihre Bedeutung für Besucher und Aussteller. 2 482 Aussteller (Inland: 889, Ausland: 1 593) aus 61 Ländern, darunter alle Weltmarktführer, stellten in Frankfurt am Main auf einer Fläche von 260 000 m² erstmals ihre Weltneuheiten vor.


Über 200 000 Besucher kamen zur diesjährigen ISH auf das Frankfurter Messegelände, davon rund 40 % aus dem Ausland

Über 200 000 Besucher kamen zur diesjährigen ISH auf das Frankfurter Messegelände, davon rund 40 % aus dem Ausland

Vom 14. bis zum 18. März 2017 kamen 200 114 Besucher (2015: 196 777*) auf das Frankfurter Messegelände, um sich über zahlreiche Innovationen und neueste Trends zu informieren. Gleichzeitig steigerte die ISH ihre Internationalität: 64 % (2015: 61 %) der Aussteller und 40 % (2015: 39 %) der Besucher kamen aus dem Ausland. „Die ISH wächst und wird immer internationaler. Die Kennzahlen sind hervorragend, die Stimmung in den Hallen war ausgezeichnet. Wir sind rundum zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung“, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.
Die Positionierung der ISH als Weltleitmesse untermauert der Anstieg bei den internationalen Besuchern. Hier war eine Steigerung um über 5 % auf 80 045 (2015: 75 819*) zu verzeichnen. Die besucherstärksten Länder waren Italien, China, Frankreich, Niederlande, Schweiz, Großbritannien, Polen, Belgien, Österreich und Spanien.
Herausragende Noten gab es von allen Beteiligten für die Qualität der Messe. Insbesondere die Anzahl der Neukontakte sorgte für eine hohe Zufriedenheit auf Ausstellerseite. Die Gesamtbeurteilung ist weiterhin mit über 80 % auf einem sehr hohen Niveau. Positiv sehen die Aussteller zudem die Konjunkturaussichten: 88 % bewerteten diese gut oder befriedigend. Bei den deutschen Ausstellern lag dieser Wert sogar bei 93 %. Noch höher waren die Zufriedenheitswerte der Besucher: die Gesamtbeurteilung lag erneut bei rekordverdächtigen 97 %. Das SHK-Handwerk stellte mit einem Anteil von rund einem Drittel traditionell die stärkste Besuchergruppe.
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Tarek AL-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, eröffnete die ISH 2017. An der Eröffnungsveranstaltung haben zudem Ibrahim Senel, Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums der Republik Türkei und Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, sowie Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann mit einem Redebeitrag teilgenommen

Sehr zufrieden mit dem Messeverlauf zeigten sich die Sprecher der fünf ISH-Träger (ZVSHK – Zentralverband Sanitär Heizung Klima, BDH – Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie, VDS – Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft, FGK – Fachverband Gebäude-Klima, VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik). Für Friedrich Budde, Präsident des ZVSHK, habe die ISH 2017 zahlreiche Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit präsentiert: aus Sicht des Handwerks vor allem für das Gelingen der Wärmewende und den altersgerechten Badumbau. Für Manfred Greis, Präsident des BDH sowie Mitglied des Vorstandes des FGK, habe die deutsche Heizungsindustrie erneut ihre Innovationskraft unter Beweis gestellt und überzeugende Lösungen präsentiert, die einen zentralen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten werden. Dazu zähle neben hocheffizienter Brennwerttechnik mit Solarthermie auch strombasierte Systeme, zum Beispiel Wärmepumpen als hybride Systeme. Aber auch stationäre Brennstoffzellengeräte und digitale Anwendungen.
Das Partnerland zur ISH 2017 war die Türkei. Sie präsentierte sich mit einem eigenen Auftritt in der Galleria 0. Die Entscheidung für das diesjährige Partnerland fiel bereits Ende Juni 2015 durch den Veranstalter Messe Frankfurt und die ideellen Träger der Weltleitmesse. „Mit dieser Entscheidung tragen wir der steigenden Beteiligung der Türkei zur ISH Rechnung und dies sowohl besucher- als auch ausstellerseitig“, so Wolfgang Marzin. Die Türkei ist nach Deutschland und Italien die drittstärkste Ausstellernation. Zur ISH 2017 präsentierten sich 140 türkische Aussteller, dies entspricht einem Wachstum von 35 % gegenüber der Vorveranstaltung.
Marzin betonte darüber hinaus die Wichtigkeit von Messen als neutrale Handelsplattformen: „Die Messe Frankfurt führt seit 777 Jahren Veranstaltungen durch. Wir sind da, wo unsere Kunden und ihre Branchen Raum benötigen, um mit potentiellen Geschäftspartnern ins Gespräch zu kommen. Messen sind dafür der ideale Ort.“

Über 55 Mrd. Euro Umsatz

Im Jahr 2016 zeigte sich die deutsche Branchenkonjunktur der Haus- und Gebäudetechnik im Bereich Sanitär, Heizung, Lüftung und Klima (SHK) erfolgreich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des ifo-Instituts, die von der Messe Frankfurt, dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e. V. (BDH), der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) und der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik in Auftrag gegeben wurde.
Insgesamt gesehen entwickelte sich 2016 der Umsatz des Wirtschaftsbereichs der Haus- und Gebäudetechnik positiv. Industrie, Großhandel und Installationsgewerbe erzielten einen konsolidierten Jahresumsatz von 55,65 Mrd. Euro ohne Mehrwertsteuer (2015: 53,84 Mrd. Euro). Der entsprechende Inlandsumsatz belief sich auf 45,7 Mrd. Euro. Damit konnte die Branche den stabilen Aufschwung der vergangenen Jahre fortsetzen.

Die nächste ISH findet vom 12. bis 16. März 2019 in Frankfurt am Main statt.

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*) FKM-zertifiziert

Gebündeltes Know-how

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Beim ISH Technologie- und Energie-Forum in der Galleria drehte sich unter der Überschrift „We have the solutions“ alles um moderne und hocheffiziente Heizungstechnik „made in Germany“

Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), einer der Träger der ISH, organisierte in Kooperation mit der Messe Frankfurt und in Zusammenarbeit mit 13 Verbänden erneut das Technologie- und Energie-Forum. Die Schirmherrschaft übernahm Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries. Die neuen Broschüren, Informationsblätter und neuen digitalen Medien, die anlässlich der Sondershow erstellt wurden, sind nun verfügbar. Die 100 Seiten starke
BDH-Zentralbroschüre fasst alle Inhalte des Technologie- und Energie-Forums zusammen und stellt den Status Quo und die Zukunft des Wärmemarktes dar. Behandelt werden nicht nurTechnologien und Innovationen, sondern auch die Energieträger im Wärmemarkt und deren künftige Entwicklung sowie die politischen Rahmenbedingungen. Ebenfalls neu ist die Broschüre „Brennstoffzellen für die Hausenergieversorgung“. Hier werden sowohl die Technologie erklärt, als auch konkrete Anwendungsbeispiele erläutert. Informationen über die Einsparpotenziale moderner Heizungstechnologie sind auch im aktualisierten Flyer „Energetische Gebäudesanierung mit System“ zu finden. Die Broschüre „Die Energiesparverordnung (EnEV) 2014/2016“ wurde umfassend aktualisiert und gibt nun den neuesten Stand des Regelwerks wider. Unter dem Titel „Kein Neubau ohne Schornstein“ erstellte der Verband eine weitere Publikation, die über Einzelraumfeuerstätten im Neubau im Zusammenhang mit der Abgasanlage informiert. Erneut fand im Rahmen des Technologie- und Energie-Forums die tägliche Reihe mit Fachvorträgen mit weit über 1 000 Besuchern statt. Die Fachvorträge sind ebenfalls auf der Webseite des BDH in der Rückschau zur ISH Energy 2017 verfügbar. Alle neuen Broschüren und Infoblätter des BDH können unter www.bdh-koeln.de unter dem Navigationspunkt Publikationen heruntergeladen werden oder unter der Adresse info@bdh-koeln.de angefordert werden.

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