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Ausgewählte Ausgabe: 04-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Wachstumstreiber neue Gerätegeneration und vernetzbare Lösungen

Bosch Thermotechnik hat im Geschäftsjahr 2016 trotz schwacher Weltkonjunktur und eines schwierigen Marktumfelds in Europa mit einem Umsatz von 3,3 Mrd. Euro einen guten Geschäftsverlauf verzeichnet.


Auch in der Thermotechnik zeigt sich ein starker Trend zur Vernetzung von Produkten und Services

Auch in der Thermotechnik zeigt sich ein starker Trend zur Vernetzung von Produkten und Services

Negative Wechselkurseffekte in Höhe von rund 105 Mio. Euro, vor allem bedingt durch das britische Pfund, haben den Umsatz 2016 stark belastet. Wechselkursbereinigt lag das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr bei 3,1 %. Seit Anfang 2015 ist der Geschäftsbereich um insgesamt 8 % gewachsen. „Trotz des verhaltenen globalen Wachstums und der ungünstigen Rahmenbedingungen haben wir 2016 unser Ergebnisziel erreicht und konnten weltweit in wichtigen Märkten Marktanteile gewinnen – zum Beispiel in Deutschland, Großbritannien, Lateinamerika, den USA, der Schweiz, Italien, Belgien, Russland, der Türkei und Afrika“, so Uwe Glock, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Thermotechnik.

Führend bei Smart Heating

Ein Grund für die gute Entwicklung sei die gestiegene Nachfrage nach internetfähigen Heizungssystemen. Mit bis heute insgesamt mehr als 265 000 verkauften vernetzbaren Produkten sei Bosch Thermotechnik der führende Anbieter von Smart Heating-Lösungen, die Komfort, Energieeffizienz und Servicequalität deutlich erhöhen würden, betonte Glock. „Die 2015 eingeführte Gerätegeneration kommt im Markt sehr gut an und ist bereits in 29 Ländern weltweit erhältlich. Wir setzen diese Erfolgsgeschichte fort“, so Glock weiter. Auf der ISH Energy 2017 zeigte Bosch Thermotechnik weitere Produkte dieser Generation: Ein Beispiel ist die Erweiterung der Buderus Logamax plus GB182i-Serie für die Wärme- und Warmwasserversorgung von Einfamilienhäusern. Sie wird in weiteren Leistungsgrößen auch für Bürogebäude und öffentliche Einrichtungen geeignet sein. Die Gas-Brennwertgeräte zeichnen sich durch eine besonders effiziente Wärmeerzeugung und gute Zugänglichkeit bei Service und Wartung aus. Ein weiteres Beispiel ist der smarte WLAN-Heizungsregler Bosch EasyControl. Unter anderem lernt er, wann seine Nutzer nach Hause kommen, und wärmt Wohnung oder Haus rechtzeitig auf.

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