17.01.2014, 07:00 Uhr | 0 |

Gewerbliche Lichtlösung von i-save Starke Leistung, hohe Lichtausbeute: Spitzenwerte für neue LED-Röhren

Die Ablösung der herkömmlichen Leuchtstoffröhre zugunsten der effizienteren und langlebigen LED-Röhre ist in vollem Gange. Das Unternehmen i-save ist auf gewerbliche Lichtlösungen spezialisiert und hat jetzt eine LED-Röhre mit außergewöhnlich starker Leistung, hoher Lichtausbeute und angenehmer Farbtemperatur entwickelt.

T8 LED Röhren in Industriebetrieb
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Die neue T8 LED Röhre von i-save hat eine sehr hohe Lichtausbeute und eine angenehme Farbtemperatur. Durch die verbesserte Energieeffizienz und die lange Haltbarkeit lohnt sich die Umrüstung von Leuchtstoff- auf LED-Röhren für Industrie und Gewerbe.  

Foto: i-save

Lange galt die Leuchtstoffröhre vor allem bei Industrie und Gewerbe, aber auch in privaten Kellern, Garagen und Büros als energieeffiziente Beleuchtung. Mit dem Verbot der Glühlampe und der damit einhergehenden Suche nach anderen Lichttechnologien ist diese Standardlösung in den vergangenen Jahren langsam aber sicher ins Wanken gekommen. Mittlerweile ist die stromsparende und langlebige LED-Röhre zur echten Konkurrentin geworden. Die Form der Röhre ist gleich geblieben, aber statt der Gasfüllung ist die LED-Röhre mit Hochleistungs-Leuchtdioden ausgestattet, die das Licht ausstrahlen. Sie sind energieeffizienter, langlebiger, wartungsärmer und auch für Außenbereiche und Kühlhallen geeignet.

Hohe Kapazität bei sehr guter Lichtausbeute und angenehmer Farbtemperatur

Einer der führenden Anbieter von LED-Röhren für Gewerbe und Industrie ist das Berliner Unternehmen i-save. „Im Wettbewerbsvergleich liegen wir mit unserer T8 LED-Röhre ganz klar vorne“, sagte Unternehmenssprecher Martin Väterlein gegenüber ingenieur.de. Keine andere derzeit auf dem Markt befindliche LED Röhre vom Typ T8 könne mithalten.  Bei einer Kapazität von 4200 Lumen bringe sie eine Lichtausbeute von 125 Lumen pro Watt. „Dazu liegt sie mit einer Farbtemperatur von 4000 Kelvin in einem für das Auge angenehmen Bereich.“ Bei der Typenbezeichnung steht das T für „tube“, dem englischen Wort für Röhre und die 8 für den Durchmesser, in diesem Fall 26 Millimeter. Die T8 LED-Röhre wird in verschiedenen Längen angeboten.

Zum Vergleich führt Väterlein die Werte der Konkurrenz an. „Beim Anbieter Megaman hat die T8 LED-Röhre beispielsweise 3600 Lumen und ebenfalls 4000 Kelvin. Das sind eigentlich gute Werte, aber die Lichtausbeute beträgt nur 87 Lumen pro Watt. Das aber ist der entscheidende Wert für die Energieeffizienz und sagt viel aus über das, was der Kunde an Energie einsparen kann.“ Auch das Modell von Osram könne nicht mithalten. Bei 3300 Lumen und 110 Lumen pro Watt sei die Leistung zwar recht gut, „aber bei einer Farbtemperatur von 6500 Kelvin schauen Sie in ein grelles, sehr unangenehmes Weiß“.

Das Geheimnis von Hochleistungs-LEDs liege immer in der Kühlung, erklärt Väterlein. „Ab etwa 40 bis 45 Grad wird es schwierig, die entstehende Wärme muss abgeführt werden.“ Hier habe i-save in den vergangenen Jahren einiges in die Entwicklung gesteckt. „Unsere Röhren sind außerdem mattiert, was angenehmer ist fürs Auge und man kann die Endkappen drehen und damit den Lichtkegel nach Bedarf ausrichten.“ Auch die Zertifizierung nach der europäischen Sicherheitsnorm ENEC (European Norms Electrical Certification) hätten die wenigsten LED-Röhren von der Konkurrenz.

Eine LED-Röhre hält vier- bis fünfmal länger als eine Leuchtstoffröhre

Das Einsparpotenzial beim Stromverbrauch sieht der Unternehmenssprecher bei rund 60 Prozent. „Eine LED-Röhre hält außerdem mit 50.000 Stunden vier- bis fünfmal länger als eine Leuchtstoffröhre. Das wirkt sich positiv auf die Wartungskosten aus.“ Auch in Kühlbereichen habe die LED-Röhre die Nase vorn. „Unsere T8 LED-Röhren sind für eine Umgebungstemperatur von minus 30 bis plus 40 Grad Celsius optimiert. Bei Minusgraden kann die Leuchtstoffröhre dagegen gar nicht eingesetzt werden.“

Für den Privatkunden, der eine T8 LED-Röhre für seinen Hobbykeller kaufen will, sieht Martin Väterlein die neue Röhre allerdings bisher noch nicht. „Unser Produkt ist erklärungsbedürftig und preislich könnten wir neben dem ganzen Billigschrott, der im Baumarkt liegt, nicht mithalten.“ Lohnend sei der Komplettumstieg auf LED in erster Linie für Unternehmen. In der Regel rechne sich die Umrüstung innerhalb von zwölf bis 18 Monaten. 

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Von Gudrun von Schoenebeck
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