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15.05.2014, 13:09 Uhr | 1 |

Elektrische B-Klasse Radarsystem optimiert Energieverbrauch während der Fahrt

Mercedes stattet die elektrische B-Klasse mit einem Radarsystem aus, das den Energieeinsatz des Motors auf die Bewegung des vorausfahrenden Fahrzeugs abstimmt. Ist der Abstand groß genug, segelt die B-Klasse stromsparend dahin. Verringert er sich, gewinnt der Motor automatisch Strom aus der Bremsenergie. 

Die elektrische B-Klasse von Mercedes
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In Deutschland soll die elektrische B-Klasse für rund 40.000 Euro auf den Markt kommen. Aufpreis kostet das Radarsystem, das den Energieverbrauch automatisch auf den Straßenverkehr abstimmt. 

Foto: Daimler

Mit der rein elektrisch angetriebenen B-Klasse startet Mercedes die Großserienproduktion der emissionsfreien Antriebe: Mitte des Jahres soll das Auto in den USA, Ende des Jahres auch in Deutschland auf den Markt kommen.

Die maximale Reichweite der elektrischen B-Klasse von 200 Kilometern sinkt allerdings in der Praxis ganz schnell, wenn das 1,6 Tonnen schwere Fahrzeug etwa Anstiege bewältigen muss. Und dann muss die B-Klasse – je nach Stromquelle –  schon wieder für drei bis zehn Stunden lang aufgeladen werden. Weil die Reichweite der Batterie immer noch Top-Thema bei der Vermarktung der E-Autos ist, muss gespart werden, was geht.

Radarsystem steckt in der E-Klasse im Mercedes-Stern

Um Ressourcen zu schonen, nutzt Mercedes das im Stern versteckte Radar, das ursprünglich dem Kollisionswarnsystem dient: Es reagiert unmittelbar auf die Bewegung des vorausfahrenden Autos. Ist der Abstand groß genug, schaltet der Antrieb in den stromsparenden Segelmodus, der dem Leerlauf gleicht. Verringert sich der Abstand, kommt es hingegen zum sogenannten Verzögern, bei dem der Motor während des Bremens Energie zurückgewinnt. Wippschalter am Lenkrad ermöglichen dem Fahrer, das System auch selbst zu steuern.

Wie groß die Energieeinsparung ist, verrät Mercedes nicht. Das System soll aber ein weiteres Verkaufsargument für die elektrische B-Klasse sein, die in Deutschland immerhin knapp 40.000 Euro kosten dürfte – in der Standardversion ohne die radargestützte Rekuperation, die einen noch unbekannten Aufpreis mit sich bringt.

Bei der Entwicklung der Serie hat Mercedes eng mit den US-amerikanischen Elektroantrieb-Pionieren von Tesla zusammengearbeitet. Nicht nur der Akku auf Basis von Panasonic-Zellen wird von Tesla geliefert. Das Unternehmen liefert auch das elektrische Antriebsmodul. So konnte Mercedes nach eigenen Angaben zwei Jahre Entwicklungsarbeit einsparen.

Elektrische B-Klasse erreicht Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h

Zugunsten der Reichweite ist die Höchstgeschwindigkeit der elektrischen B-Klasse auf 160 km/h begrenzt. Die Stuttgarter haben alle Aufmerksamkeit darauf gelegt, keine Komfortverluste gegenüber herkömmlichen Antrieben hinnehmen zu müssen. So ist die Batterie im Unterboden eingebaut und raubt keinen Platz für Gepäck. Das Ladevolumen ist mit 510 Litern für die Fahrzeugklasse sogar überdurchschnittlich.

Auch die Fahrleistung ist auf gewohntem Niveau: Der Motor entfaltet die Kraft von 180 PS und hat ein Drehmoment, das dem eines Benziners mit drei Litern Hubraum entspricht. Von null auf hundert kommt die elektrische B-Klasse nach Herstellerangaben in 7,9 Sekunden. Der Fahrer selbst kann die Batteriereserven noch mehr schonen, wenn er auf Eco-Modus schaltet und so die Leistung auf 132 PS drosselt.

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Von Werner Grosch
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kommentare
17.05.2014, 15:04 Uhr Progetti
Die E- Mobile sollten so geplant werden, dass man problemlos eine Sekundärspule für die induktive Aufladung einsetzen kann. Diese Komponente sollte schon jetzt von den E- Mobil- Firmen einschließlich der Primär-Spule genormt konstruiert werden. Dann könnten Mit den Primärspulen versehene Beton- Fertig- Platten produziert werden, damit ein rascher Ausbau der induktiven Aufladung erfolgen kann.

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