02.03.2016, 11:13 Uhr | 0 |

Tetrahedron Kann diese Yacht auch fliegen?

Ein Luxusschiff wie von einem anderen Stern! Die Superyacht eines britischen Designers sieht aus wie eine Pyramide. Der man zutraut, aus dem Wasser nach oben aufzusteigen. Ein Modell, das jeden Science-Fiction-Film bereichern würde. 

Aber fliegen kann die Tetrahedron Superyacht, kurz Tetra genannt, dann doch nicht. Muss sie auch nicht, sie sprengt auch so sämtliche Standards. Das mega-moderne Konzept stammt von dem Designer Jonathan Schwinge. Seine Luxusyacht ist 25 m lang, hat drei Seiten und eine Bodenfläche.

Werden die Seitenwände heruntergeklappt, verwandelt sich das Schiff in ein Strandhaus. Von dem es sich direkt ins kühle Nass hereinspringen lässt. Auf mehreren Ebenen gibt es Wohn-, Schlaf- und Speisezimmer. Genügend Platz für zehn Passagiere und Crewmitglieder. Gesteuert wird das hauptsächlich aus Karbon gebaute Schiff von einem Computersystem.

Pyramide schwebt übers Wasser

Die Passagiere reisen komfortabel und dazu auf eine ganz spezielle Weise: Sie gleiten und schweben buchstäblich übers Wasser. Der pyramidenartige Schiffskörper bildet die Spitze eines Pfahls. Je nach Geschwindigkeit, hebt oder senkt sich die Pyramide. Steht die Tetra still oder fährt langsam, liegt sie auf drei kleinen Rümpfen auf, die ins Wasser eintauchen. Breite Flügel sorgen für Stabilität und ruhiges Dahingleiten – ähnlich wie bei Tragflügelbooten oder Rennyachten.

Nimmt die Luxusyacht aber Fahrt auf, hebt sich der pyramidenartige Körper nach oben. Dann thront die Pyramide auf der Säule und scheint über dem Wasser zu schweben. Unter der Wasseroberfläche treibt ein Tragflügel in Form eines Torpedos das Schiff an und sorgt fürs Tempo.

Unruhige Gewäser und Sturm sind kein Problem

Das hat einen großen Vorteil: Weil sich nur ein Teil des Pfahls und der Tragflügel unterhalb der Wasseroberfläche befindet, wird der Reibungswiderstand gesenkt.Der Designer versichert, dass die Yacht auch mit hohen Geschwindigkeiten in unruhigen Gewässern sachte vorankommt. Sogar bei Stürmen soll die Reise ruhig verlaufen. Die Kontrolle über solche schwierigen Strecken soll ein Auto-Pilot-System aus der Luftfahrtindustrie übernehmen. Soweit die Theorie!

Bisher nur ein Konzept

Ob jemals Fakten geschaffen werden mit dem Bau dieses unglaublichen Bootes, steht in den Sternen. Denn bisher ist es nicht mehr als nur ein künstlerisches Konzept. Und ehrlich gesagt: Wer würde sich so eine Luxusyacht schon leisten können? Der Otto-Normal-Verbraucher ganz sicher nicht. Eher Multimillionäre oder Milliardäre, die gerne rund um die Küsten Sardiniens schippern und vor der Costa Smeralda anlegen. 

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Von Lisa von Prondzinski
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