29.10.2014, 16:21 Uhr | 0 |

Spektakulärer Spot Nissan lässt Auto in Zorb-Kugel einen Hang hinunterkullern

Um das Sicherheitssystem des Nissan Notes zu veranschaulichen, packten Werber ein Exemplar des Minivans in den größten Zorb der Welt. Diese luftgefüllte Kugel ließen sie dann einen Hang herunterkullern. Das Ergebnis: ein spektakulärer Werbespot. 

Ein Nissan Note rollt einen Hang hinunter
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Ein Nissan Note rollt einen Hang hinunter – im größten Zorb der Welt, der es auf einen Durchmesser von 18 Meter bringt. 

Foto: Nissan (Screenshot Ingenieur.de)

Wer in einem Nissan Note unterwegs ist, bewegt sich dank der Sicherheitssysteme wie in einer schützenden Blase – das ist das Werbeversprechen des japanischen Automobilherstellers für seinen Minivan, der mit dem Sicherheitssystem Safety Shields ausgestattet ist. Doch wie soll man das verdeutlichen, ohne einen weiteren der immergleichen Spots zu produzieren? 

Nissan Note gut verpackt im Freizeitsportgerät Zorb

Kurzerhand nahm Nissan den Begriff Sicherheitsblase wörtlich und steckte das mehr als eine Tonne schwere Fahrzeug in einen so genannten Zorb, um ihn gut verpackt einen Berg hinunterrollen zu lassen. Ein Zorb ist eine transparente, luftgefüllte Kugel, in der normalerweise menschliche Sportler einen Berg um die Wette herunterrollen oder ein Wettrennen auf einem Gewässer veranstalten. Zorbing heißt das Freizeitvergnügen, das ursprünglich aus Neuseeland kommt. Ein Zorb besteht aus zwei PVC-Hüllen – eine innen und eine außen. Der Zwischenraum wird prall aufgepumpt, so dass ein Schutzschild entsteht, der Stöße abfängt und Verletzungen des Insassen verhindert. 

Das sollte auch für einen Kleinwagen gelten, dachten sich die Werber – allerdings sind die handelsüblichen Zorbs für Menschen und nicht für Autos mit mehr als vier Metern Länge, 1,50 Metern Höhe und fast 1,70 Metern Breite ausgelegt: Ein Spezialzorb musste her. Zwei Monate lang beschäftigten sich Bastler mit der Konstruktion der Riesenkugel mit einem Durchmesser von sechs Metern und einem Umfang von dementsprechend mehr als 18 Metern, der ganz nebenbei auch noch der größte Zorb der Welt ist. 

Größter Zorb der Welt hielt Belastung stand

Nach ausgiebigen Tests auf einem britischen Militärgelände wurde es ernst: Sie verfrachteten den Nissan Note in den Innenraum der kurzerhand CarZorb getauften Kugel, pumpten ordentlich Luft in die Schutzschicht und kullerten den Wagen einen grasbewachsenen Hang hinab; auch ohne Zorb ein eher ungewöhnliches Gelände für die citytaugliche Familienkutsche Note. 

Die Konstruktion hielt, wie der Nissan-Clip von der Aktion zeigt. Dem Wagen, der am Fuß des Hangs eingepackt in seine Luftkissenhülle zum Stehen kam, blieb unversehrt. Da man einen solchen Zorb jedoch im Alltag, wenn es auf den Straßen ernst wird, eher selten zur Verfügung hat, sollten Fahrer doch lieber auf das integrierte Sicherheitssystem des Nissan Note setzen, so die Botschaft. Dieses kommt mit einer Reihe von Assistenzfunktionen daher, die das Fahren sicherer machen sollen. 

Im Straßenverkehr kommen Sicherheitssysteme zum Einsatz

Dazu gehört ein Assistent, der die toten Winkel an beiden Seiten des Fahrzeugs überwachen soll: Sobald bei einer Geschwindigkeit von mehr als 30 km/h ein Fahrzeug im nicht einzusehenden Bereich an der linken oder rechten toten Seite auftaucht, leuchtet eine kleine Lampe am Außenspiegel auf. Sollte der Fahrer in dem Moment zum Spurwechsel ansetzen, wird das Signal heller, und ein Warnton erklingt. 

Videoquelle: Nissan

Ein weiteres Feature ist der Spurhalte-Assistent, der den Fahrer warnt, wenn er die Fahrspur durch Unachtsamkeit verlässt: Ein Sensor erkennt die Markierungen auf der Straße. Werden diese mit über 70 Stundenkilometer überfahren, ohne dass der Blinker aktiv ist, tritt ein optisches und akustisches Warnsystem in Aktion. Das funktioniert außer auf der Autobahn auch auf der Landstraße. Dabei passt sich der Assistent laut Nissan den Begebenheiten und dem Fahrstil an. 

Die Bewegungserkennung wiederum warnt akustisch, wenn sich ein bewegliches Objekt dem Wagen nähert – das hilft vor allem beim Rangieren und Ausparken, wenn zum Beispiel ein Passant oder ein spielendes Kind in den Bereich des Fahrzeugs gerät. Komplettiert wird das Safety Shield vom Around View Monitor, einer 360-Grad-Rundumsicht aus Vogelperspektive. Damit soll das Einparken und Rangieren vereinfacht werden. 

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Von Judith Bexten
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