15.07.2015, 23:27 Uhr | 0 |

3500 m hohe Berge Das erste scharfe Bild des Pluto ist da!

Fast den ganzen Tag hat die Welt darauf gewartet, am späten Abend um 22:26 Uhr MESZ tauchte es auf der Nasa-Seite auf, das erste hochauflösende Bild des Pluto, losgeschickt von der Raumsonde New Horizons vom Rand unseres Sonnensystems. Zu sehen sind Details der Oberfläche, die ungewöhnlich detailreich sind und eine strukturierte Landschaft zeigen.

Das erste scharfe Bild des Pluto
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Das erste hoch auflösende Bild des Pluto stammt aus der Äquatorregion und zeigt eine rund 3500 Meter hohe Bergkette.

Foto: Nasa

Die Nasa machte es den ganzen Tag spannend. Per Twitter wurde die Welt in Atem gehalten, auf ihrer Homepage sah man nur Bilder vom Vortag, Videos aus dem Kontrollzentrum und Animationen, wie sich Künstler den Pluto vorstellen. Im Lifestream übertrug die Nasa sogar animierte Signale ihrer großen Radarteleskope in Goldstone (USA), Madrid (Spanien) und Canberra (Australien). Da zitterten die Signale, die für Datenpakete standen, die von New Horizons durch das Weltall zur Erde geschickt wurde. Doch von einem Foto war auf der Nasa-Seite ganz lange nichts zu sehen.

Bis 22:26 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Da tauchte das erste Detail-Bild auf, das Sie oben im Artikel sehen. Ein historisches Bild sozusagen. Die Nasa teilt zum Bild mit, dass es in der Äquatorregion des Pluto aufgenommen wurde. Es zeigt Eisberge auf dem Pluto in der Region, die am Dienstag in sozialen Netzwerken bereits mit einem Herz gekennzeichnet wurden. Laut Nasa sind die auf dem Bild zu erkennenden Berge rund 3500 m hoch.

Bild wurde vor dem direkt Vorbeiflug aufgenommen

Die Aufnahme machte die Raumsonde etwa anderthalb Stunden, bevor sie Pluto am nächsten kam. Sie war zum Zeitpunkt der Aufnahme etwa 77.000 km vom Pluto entfernt. Das bedeutet: Die nächsten Bilder, die aus einer Entfernung von nur 12.500 km gemacht wurden, dürften noch brillanter werden. Hier finden Sie den nächsten Beitrag mit neuen Bildern.

Verfolgen Sie die neuesten Entwicklungen auf der New-Horizons-Seite der Nasa oder auf Twitter.

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Von Axel Mörer-Funk
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