27.06.2013, 09:00 Uhr | 0 |

Angebot neuen Trends angepasst Hitachi Data Systems wird zum Allrounder

Einem Trend der IT-Branche folgend, strebt auch der Speicherspezialist Hitachi Data Systems (HDS) eine Rolle als Allrounder im Bereich Infrastruktur, Software und Service an. Tatsächlich beruhen zumindest in Deutschland schon 60 % der Umsätze nicht mehr auf traditionellen HDS-Produkten.

Hitachi Data Systems bietet auch Lösungen für den medizinischen Bereich an.
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In Zusammenarbeit mit bewährten Softwarepartnern bietet Hitachi Data Systems auch Lösungen für den medizinischen Bereich an. 

Foto: Hitachi

Wer nur Hardware anbietet, hat in der sich abzeichnenden Cloud-Welt schlechte Karten. Das hat auch Hitachi Data Systems (HDS) verstanden. Das Unternehmen verzahnt sich global stärker mit anderen Konzernbereichen, um intelligente vertikale Lösungen beispielsweise für den öffentlichen Bereich, Services und Software anzubieten.

"Wir wollen nachhaltig wachsen", umschreibt Michael Heitz, deutscher Geschäftsführer von HDS, seine Zielsetzung. Fürs kommende Jahr hat man sich auf dem deutschen Markt, dem wichtigsten in Europa, ein zweistelliges Plus vorgenommen, bis 2017 soll sich der Umsatz hier verdoppeln.

Wichtigste Trends: Cloud, Mobile, Big Data

Neue Produkte und Dienstleistungen entlang der wichtigen Trends der IT – Cloud, Mobile, Big Data – sollen dafür sorgen, dass die Prognosen in Erfüllung gehen. Im vergangenen Jahr hat HDS Deutschland bereits 60 % durch Software und Services umgesetzt. "Viele Organisationen vertrauen uns inzwischen ihre gesamte Infrastruktur an", sagt Hendrik Wacker, in EMEA fürs Service-Marketing zuständig.

Doch auch bei der Hardware geht die Entwicklung weiter. So bietet HDS nach dem Aufkauf des Herstellers BlueArc im vergangenen Jahr nun auch Netzwerkspeichersysteme an. Die Enterprise-Speicherlösungen werden mit Flash-Controllern aus eigener Schmiede beschleunigt.

Mit UCP (Unified Computing Plattform) reiht man sich in die Riege der Anbieter von sogenannten Konvergenzsystemen für Cloud-Rechenzentren ein (Hardware, Software und Services werden ganzheitlich betrachtet). HDS verweist hier auf Alleinstellungsmerkmale. So habe man als einziger Anbieter die Server direkt aus der Mainframe-Technologie heraus auf Intels Prozessorarchitekturen portiert.

Zusammenarbeit mit bewährten Softwarepartnern

Dabei setzt Hitachi besonders auf die Zusammenarbeit mit bewährten Softwarepartnern, so gibt es Referenzdesigns für Oracle, SAP und Microsoft. Besonders intensiv ist die Zusammenarbeit mit SAP im Bereich der In-Memory-Datenbank Hana. Hier hat HDS mit dem Berliner Systemhaus SVA einen Partner gefunden, der sich stark engagiert. Er baute z. B. im SAP Innovation Center Potsdam eine UCP-Installation, auf der nun im Abstand einiger Monate immer wieder neue Anwendungen für Hana entwickelt werden.

Zwei Beispiele für Lösungen, die in Potsdam entstanden: Eine neue, auf einem bestimmten Muster an Proteinen im Blut ("Fingerprint") basierende Methode kann sehr frühzeitig Lungenkrebs diagnostizieren. Sie ist statistisch signifikant erfolgreich, wird bereits durch ein Start-up in ein Produkt verwandelt und befindet sich in der klinischen Zulassung. Eine weitere Lösung, die die Berliner Charité verwendet, wertet die Krankenakten sämtlicher dort behandelten Krebspatienten aus, damit der behandelnde Arzt, dem die Informationen über eine iPhone-App bereitgestellt werden, gezielter die passende Therapie auswählen kann. Für den medizinischen Erfolg gibt es noch keinen statistischen Nachweis.  

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Von Ariane Rüdiger | Präsentiert von VDI Logo
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