08.08.2016, 13:00 Uhr | 0 |

Nissan BladeGlider Olympische Spiele: Futuristisches E-Mobil düst durch die Straßen Rios

Abseits der Sportwettkämpfe sorgt der BladeGlider bei den Olympischen Spielen für Aufsehen. Das keilförmige E-Mobil von Nissan düst durch die Straßen Rios und wirbt für E-Mobilität. An Leistung steckt einiges unter der Motorhaube. 

Blade Glider auf der Straße
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Blade Glider auf der Straße. Journalisten und VIP dürfen mit dem E-Auto während der Olympischen Spiele über die Straßen flitzen. 

Foto: Nissan

2013 stellte Nissan den BladeGlider vor. Danach wurde es still um das Showcar des japanischen Autobauers. Doch jetzt taucht es wieder auf – pünktlich zum Start der Olympischen Spiele. Journalisten und VIPs dürfen mit dem futuristischen Geschoss durch die Straßen Rio de Janeiros düsen. Dabei sorgt der keilförmige Wagen für Aufsehen. Denn sein Look ist alles andere als gewöhnlich. 

Verblüffte Passanten: Gibt es keine Rückspiegel mehr?  

Allein die Sitzaufteilung des BladeGliders mutet ungewohnt an. Der Fahrer sitzt auf einem Sitz, der mittig in der Fahrgastzelle platziert ist – ganz allein. Hinter ihm nehmen zwei Beifahrer Platz, die durch Flügeltüren in den keilförmigen Wagen einsteigen.

Während der Fahrt genießen sie einen 360-Grad-Panoramablick. Denn das Dach ist aus Glas und die Windschutzscheibe gebogen. Seitenspiegel für den Rückblick? Fehlanzeige. Stattdessen gibt es zwei Kameras, deren Bild auf einem Monitor zu sehen ist. Hightech pur also. 

E-Motoren bringen 272 PS auf die Straße 

Der BladeGlider hat aber auch Einiges an Leistung unter der spitz zulaufenden Motorhaube. Die englische Firma Williams Advanced Engineering hat den Wagen mit zwei E-Motoren ausgestattet. Sie bringen eine Gesamtleistung von 272 PS und 707 Newtonmeter Drehmoment auf die Straße. 

Laut Nissan beschleunigt der 1,3 t leichte Wagen in weniger als fünf Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 190 km/h. Sehr sportlich für ein E-Auto also. Zum Einsatz kommt außerdem ein sogenanntes Torque-Vectoring-System, das die Kräfte der zwei Motoren ausbalanciert und den 4,30 m langen Wagen agiler macht. 

Wird es eine Kleinserie des BladeGliders geben?

Und nach den Olympischen Spielen? Dann könnte es vielleicht sogar eine Kleinserienproduktion des BladeGlider geben, mutmaßen Journalisten. Denn Nissan ist für Wagnisse bekannt. Das beweist die Mini-Serie des 600 PS starken Juke-R – ein Showcar, das der japanische Autobauer 2012 auf den Markt gebracht hat. 

Unter der Motorhaube sitzt ein V6-Biturbo, der das kleine SUV in 3,7 s von 0 auf 100 km/h beschleunigt – und weiter bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 257 km/h. Einziger Wermutstropfen: Kaum jemand kann sich den Juke-R leisten. Denn er geht für stolze 450.000 € über die Ladentheke. Da könnte der Blade Glider kaum teurer ausfallen, oder?

Videoquelle: Nissan
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Von Patrick Schroeder
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