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Direktvermarktung

Alpiq vermarktet deutschen Strom auf Schweizer Großhandelsmarkt

Wenn die Turbinen des Windparks Verenafohren im Grenzgebiet nördlich von Schaffhausen surren, unterscheidet sie auf den ersten Blick nichts von ähnlichen Anlagen in Deutschland. Der Windpark der deutschen Hegauwind GmbH & Co. KG mit 9,9 MW installierter Leistung steht wenige Meter von der Schweizer Grenze entfernt auf deutschem Gebiet. Das Besondere daran: Der produzierte Strom wird seit Mai 2017 in das Schweizer Netz eingespeist und von Alpiq direkt auf dem Großhandelsmarkt vermarktet.

Verenafohren ist damit der erste Windpark, dessen Produktion in der Schweiz direkt, das heißt vom Besitzer des Windparks eigenverantwortlich auf dem Großhandelsmarkt vermarktet wird. Bei einer Direktvermarktung erhält der Windpark keine fixe Vergütung pro produzierter Kilowattstunde, wie es typischerweise mit einer kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) der Fall wäre. Der erzeugte Strom wird zum jeweiligen Marktpreis direkt an der Schweizer Strombörse verkauft. Der Erlös geht an den Windparkbetreiber und dieser erhält zudem vom Verteilnetzbetreiber die Differenz zwischen dem Marktpreis und der für jede Energieform festgelegten Vergütung.

Da Alpiq die Kosten für die Abweichung der Prognose von der tatsächlichen Einspeisung und damit das Bilanzierungsrisiko trägt, werden rund um die Uhr detaillierte, lokale Winddaten und Wetterprognosen analysiert, um die jeweils aktuellsten Stromproduktionserwartungen zu simulieren. Gestützt darauf verkauft Alpiq die Stromerzeugung fortlaufend und rund um die Uhr über den Intraday-Handel.

www.alpiq.com

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