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Ausgewählte Ausgabe: 9-2017 Ansicht: Modernes Layout
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IT-Sicherheit hat viele Dimensionen

RECHENZENTREN | Wenn es um den sicheren Betrieb von IT-Infrastrukturen vor dem Hintergrund der Digitalisierung und des Rollouts intelligenter Messsysteme geht, sind viele Faktoren zu berücksichtigen. Ein Rechenzentrum, das allen Anforderungen an die unterschiedlichen Zertifizierungsverfahren genügt, kann deswegen nicht einfach mal so eingerichtet werden. Es muss von Grund auf richtig konzipiert werden. Was hier alles zu beachten ist, zeigt das Beispiel des Rechenzentrums der Wilken Software Group. Deren im Jahr 2013 eingeweihte Firmenzentrale in Ulm wurde quasi um das Rechenzentrum herumgebaut.


Das Wilken-Rechenzentrum liegt im innersten Gebäudekern der 2013 eingeweihten neuen Firmenzentrale der Wilken Group.

Das Wilken-Rechenzentrum liegt im innersten Gebäudekern der 2013 eingeweihten neuen Firmenzentrale der Wilken Group.

Wer bis zum Wilken-Rechenzentrum vordringen möchte, hat es nicht leicht. Denn der Serverraum bildet den inneren Kern des Gebäudes. Er hat keine Außenwand und wird nur von tragenden Wänden umgeben. 50 cm dicker Stahlbeton sorgt für Stabilität und Sicherheit. Dieser innerste Bereich ist nach dem Zwiebelschalenprinzip mit Büroräumen umgeben, in denen das Team des Rechenzentrums arbeitet. Auch hier gilt höchste Sicherheitsstufe: Zugang zu den Büroräumen bekommt man nur über eine spezielle Keycard. Für die Schleuse zum Serverraum wird zusätzlich ein manueller Schlüssel benötigt. Beide Zonen, Technik und Büro, bilden eigenständige Alarmzonen. Die Alarmanlage ist an eine 24/7-Alarmzentrale angeschlossen, der Wachschutz kontrolliert die Alarmzonen zusätzlich mehrmals in der Nacht vor Ort.

Venen-Scanner und Stealth Server

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Hans-Günther Märkle, Geschäftsführer der Wilken Rechenzentrum GmbH, Ulm: „Für Kunden mit sehr hohen Sicherheitsanforderungen sichern wir zusätzlich die einzelnen Racks, in denen die Server untergebracht sind.“

„Schon die Umsetzung der allgemeinen physischen Sicherheit im Rechenzentrum ist ausgesprochen aufwendig. Wir sind aber noch weitergegangen: Für Kunden mit sehr hohem Sicherheitsanforderungen sichern wir zusätzlich auch die einzelnen Racks, in denen die Server untergebracht sind“, erklärt Hans-Günther Märkle, Geschäftsführer der Wilken Rechenzentrum GmbH. Als eines der ersten Rechenzentren Deutschlands setzt er dafür auf die neuen Fujitsu Surient Managed Racks, bei denen der Zugang über einen Venen-Scanner kontrolliert wird, in Verbindung mit einer persönlichen Keycard.

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