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Ausgewählte Ausgabe: 6-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Beeindruckende Rücklaufquote bei der Premiere

VERBRAUCHSABLESUNG | Beim Thema Verbrauchsdatenerfassung gehören die meisten Schlagzeilen in der Fachpresse längst dem Smart Metering. Doch die Ablesepraxis ist eine andere. Noch etliche Jahre wird man den Energie- und Wasserverbrauch beim Gros der EVU-Kunden auf traditionelle Weise ermitteln. Auch beim Elektrizitäts-Werk Ottersberg (EWO), das kürzlich auf die Kundenselbstablesung umgestellt hat. Damit wurde für drei Jahre der Messdienstleister co.met beauftragt. Der Premierendurchlauf, die Jahresablesung für 2016, klappte auf Anhieb tadellos – mit einer Rücklaufquote von 92 %. EWO-Vertriebsmitarbeiter Hajo Buthmann drückt es so aus: „Bei co.met hatten wir von Beginn an das Gefühl, dass die wissen, was sie tun.“


Das Unternehmensgebäude des Elektrizitäts-Werks Ottersberg. Das Unternehmen beschäftigt 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Versorgungsgebiet östlich von Bremen ist ländlich geprägt.

Das Unternehmensgebäude des Elektrizitäts-Werks Ottersberg. Das Unternehmen beschäftigt 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Versorgungsgebiet östlich von Bremen ist ländlich geprägt.

Dabei waren die Ausgangslage und der daraus resultierende Auftrag durchaus kompliziert. Neben der Verbrauchserfassung bei rund 6 000 Stromzählern hat der kommunale Eigenbetrieb die Aufgabe, für den Flecken Ottersberg in 4 100 Haushalten rund 5 500 Wasser- und Abzugszähler (zur Messung der Wasserentnahme etwa für die Nutzung im Garten) auszulesen. Die Wasserzählerablesung dient dabei allein der Abwasserabrechnung durch die Kommune. Die Aufgabe für den Messdienstleister lautete somit: die Stammdaten aus zwei getrennten Abrechnungssystemen entgegennehmen, diese zusammenführen, das heißt, für jeden Haushalt alle Zähler auf eine Ablesekarte bringen, und schließlich die eingesammelten Zählerstände wieder getrennt in die beiden Ausgangssysteme zurückschreiben.

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