Noch keinen Zugang? Dann testen Sie unser Angebot jetzt 3 Monate kostenfrei. Einfach anmelden und los geht‘s!
Angemeldet bleiben
Ausgewählte Ausgabe: 4-2017 Ansicht: Modernes Layout
| Artikelseite 1 von 3

Neue Geschäftsmodelle ante portas

MEHRWERTDIENSTE | Die Digitalisierung schreitet voran und erreicht nun auch die Energiewirtschaft. Die Bundesregierung hat mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende die Voraussetzung für ein sicheres Stromnetz 4.0 geschaffen. Jetzt liegt es an der Energiewirtschaft, die neuen Möglichkeiten zu nutzen. Zukunftsweisende Geschäftsmodelle auf Basis von Mehrwertdiensten stehen im Fokus der Branche.


Rund um das Smart Meter Gateway entsteht eine Vielzahl unterschiedlichster Ideen für Mehrwertdienste.

Rund um das Smart Meter Gateway entsteht eine Vielzahl unterschiedlichster Ideen für Mehrwertdienste.

Grundlage für die digitale und hochsichere Vernetzung aller Akteure im Energiemarkt ist das Smart Meter Gateway (SMGW). Diese Hardware-Komponente bildet mit der zugehörigen Gateway-Admin-Software im Backendsystem eines der weltweit sichersten Datenkommunikationssysteme in der Privatwirtschaft. Die strengen Vorgaben des Gesetzgebers und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sorgen dafür, dass die Energienetze – als kritische Infrastruktur – bestmöglich geschützt werden.

Hochsichere Kommunikation für weitere Dienstleistungen

Das SMGW ist das Kernelement der Kommunikation zwischen den einzelnen Liegenschaften und den verschiedenen EVU. Das sichere Auslesen und Versenden der Verbrauchsdaten allein bietet allerdings weder für Endkunden noch für Energieversorger oder Netzbetreiber nennenswerte Profite. Der Vorteil liegt in der Möglichkeit, über hochsichere Kommunikationskanäle zum Kunden weitere Dienstleistungen anbieten zu können. Damit rückt der Fokus weg vom Pflichteinbau, hin zu den eigentlichen Geschäftsmodellen.
„Welche Mehrwertdienste kann ich meinem Kunden anbieten?“ Diese Frage müssen sich die Unternehmen der Energiewirtschaft stellen. Diese Frage stellen sich aber auch branchenfremde Unternehmen wie die Wohnungswirtschaft, die Hersteller von PV-Wechselrichtern, Heizungsanlagen oder Energiespeichern.
Die Digitalisierung der Energiewende betrifft somit längst nicht mehr nur die Netzbetreiber, die ein starkes Interesse an aktuellen Einspeise- und Verbrauchsdaten haben, um ihr Netz stabil halten zu können. Die Digitalisierung der Energiewende ist längst eine gesamtwirtschaftliche Thematik.

Seite des Artikels
Verwandte Artikel

„Näher ran an den Kunden“

„Jetzt den nächsten Schritt gehen“

Schluss mit Drucken, Sortieren, Laufen

Softwarebasierte Prozesse statt Umlaufmappen

Eins plus eins gleich zwei plus X

Vorteile durch Portalstrategie