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Ausgewählte Ausgabe: 4-2017 Ansicht: Modernes Layout
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„Energieeffizienz braucht immer mehr IT“

DIGITALISIERUNG | Dass die Thüga Aktiengesellschaft Anfang 2017 ihre Tochternehmen Thüga MeteringService und Thüga Energieeffizienz zur Thüga SmartService GmbH verschmolzen hat, ist laut Vorstandschef Michael Riechel „eine logische Antwort auf die Entwicklungen des Energiemarktes“. Das wesentliche Ziel des strategischen Zusammenschlusses sind die Bündelung und der Ausbau der vorhandenen Digitalisierungslösungen und des energiewirtschaftlichen Know-hows. Zwei Puzzleteile ergeben vereint ein neues, größeres Gesamtbild. In Zukunft wird keiner der beiden Bereiche mehr ohne den anderen denkbar sein.


Denn auch die Leistungen der beiden Gesellschaften greifen durch optimierte Prozesse, Projekte und digitalisierte Lösungen mehr und mehr ineinander, was auch zu einer teilweisen Neuausrichtung der Tätigkeitsfelder der neuen Thüga SmartService GmbH führt. Aktuelle Schwerpunkte sind nach wie vor die originären Bereiche Zählerfernauslesung und Energiedatenmanagement der Thüga MeteringService GmbH. Darunter fallen Software-Entwicklung, Rechenzentrumsbetrieb, ZFA-Leitstellenbetrieb, Smart Metering, Operative Services und Beratung. Seit 2010 werden Energieversorger und Kommunen zudem beim Aufbau eigener Glasfasernetze unterstützt, gefolgt von Telekommunikations- und Infrastrukturdienstleistungen, die das Portfolio stetig ergänzen.
Aus der ehemaligen Thüga Energieeffizienz GmbH kommen vor allem Dienstleistungen zur Gebäude-Effizienz und zur effizienten Energieversorgung sowie Konzepte zum Energiemanagement, die zum Beispiel den Stadtwerken im Verbund Kosten sparen und damit Mehrwert schaffen. So baute das Unternehmen Anfangs Vertriebskooperationen mit Mini-BHKW-Herstellern auf, kümmerte sich um die Recherche und Beantragung von Fördermitteln für energieeffiziente Maßnahmen in Gebäuden und baute das Portfolio an Effizienzprodukten und entsprechenden Beratungsleistungen weiter aus, um für die Endkunden das nötige Maß an Ressourcen und Know-how zur Verfügung zu stellen. Deutschlandweit zählen inner- und außerhalb der Thüga mehr als 250 kommunale Versorger zu den Kunden.

Kompetenzen werden gebündelt und verstärkt

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Michael Riechel, Vorstand der Thüga Aktiengesellschaft, bezeichnet die Gründung der Thüga SmartService GmbH als „logische Antwort auf die Entwicklungen des Energiemarktes“.

Selbstredend haben beide zusammengeführten Unternehmen auch schon in der Vergangenheit kooperiert, doch mit dem Zusammenschluss zur Thüga SmartService GmbH werden vorhandene Kompetenzen gebündelt und damit verstärkt. Die neue Firmenlosung „Das große Plus für digitale Lösungen“ lässt keinen Zweifel am Selbstanspruch: das Entwickeln und Bereitstellen einer breiten und abgestimmten, technologisch führenden Lösungswelt für die Energiewirtschaft. Dazu zählt auch die umfassende, operative Unterstützung zur Bedienung der IT-Plattformen bis hin zu White-Label-Lösungen mit entsprechender Vertriebsunterstützung. Aktuell werden Energieversorger beispielsweise intensiv bei der Einführung intelligenter Messsysteme begleitet – inklusive umfangreicher Prozessanpassungen.

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