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Ausgewählte Ausgabe: 3-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Holzpellets sichern die Grundlast

WÄRMEVERSORGUNG | Die Südwärme AG aus Unterschleißheim versorgt zukünftig das neue Passauer Stadtquartier auf dem ehemaligen innerstädtischen Brauereigelände umweltfreundlich mit Wärme über Pellets und Gas.


Blick auf Passau und das noch unbebaute Inn-Viertel (unten links).

Blick auf Passau und das noch unbebaute Inn-Viertel (unten links).

In der Drei-Flüsse-Stadt Passau stand nach der Fusion der Innstadt Brauerei mit der Brauerei Hacklberg und dem damit verbundenen Umzug des Brauereibetriebs nach Hacklberg das Brauereigelände in der Innstadt leer. Die in der Folge gegründete Innstadt Brauhaus Projekt GmbH & Co. KG entwickelte eine Nutzungskonzeption für das rund 16 000 m2 große Gelände. Investoren sind der bisherige Grundstückseigentümer, die Innstadt AG und deren Muttergesellschaft Ottakringer Brauerei sowie die Kapfinger Vermögensverwaltung. Das inzwischen auf insgesamt 30 Mio. € veranschlagte Projekt sieht unter anderem einen größeren, in sich verschachtelten Wohn-Komplex mit drei Gartenhöfen und fünf schlanke, in den unteren Hangbereich eingelassene Wohnhäuser für rund 200 Bewohner vor. Ebenso sind ein Hotel, Flächen für Dienstleistung und kleinteiliges Gewerbe sowie Parkflächen und begrünte, mit Wasserelementen angereicherte Bereiche vorgesehen. Von der Projektgesellschaft wurde eine zentrale, umweltfreundliche Wärmeversorgung für das gesamte Passauer Inn-Viertel vorgegeben.

Standort als besondere Herausforderung

Im Bereich des Energie-Contractings gilt die Unterschleißheimer Südwärme AG inzwischen als Spezialist, wenn es um die wirtschaftlich und ökologisch ausgerichtete Energieversorgung von ähnlichen Projekten geht. Hinzu kamen bereits vorangegangene, langjährige positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit der Projektgesellschaft im Energie-Contracting mit Südwärme.
Nach den ersten Vorgaben von Planer und Bauherr entwickelte Südwärme mehrere Varianten der Wärmeversorgung, aus der dann die endgültige Versorgungslösung entwickelt wurde. Durch die Lage am Rand der Hochwasserzone war vor allem die Suche nach einem Standort für die Heizzentrale eine besondere Herausforderung.

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