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Ausgewählte Ausgabe: 04-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Unabhängiger Dienstleister sichert Investition und Verfügbarkeit

WINDPARK | Sechs neue Windenergieanlagen mit je 2 MW Leistung hat die DEW21 Windkraftbeteiligungsgesellschaft mbH, eine Tochter der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21), Ende 2015 in Kooperation mit dem spanischen Hersteller und Projektierer Gamesa ans Netz gebracht. Ein wesentlicher Faktor in dem von Gamesa äußerst engmaschig aufgesetzten Projektmanagement war die Verpflichtung des externen Dienstleisters Bureau Veritas zur Bauüberwachung und der anschließenden Inbetriebnahmeprüfung. Bereits während der Bauphase identifizierte der Sachverständige etwaige Mängel. Auf Grundlage der umfassenden Berichte konnte DEW21 den Hersteller informieren und diese umgehend beseitigen lassen.


Von der Einrichtung der Baustelle bis zur Inbetriebnahmeprüfung hat die Beauftragung eines externen Dienstleisters zum reibungslosen Ablauf des Großbauprojekts beigetragen.

Von der Einrichtung der Baustelle bis zur Inbetriebnahmeprüfung hat die Beauftragung eines externen Dienstleisters zum reibungslosen Ablauf des Großbauprojekts beigetragen.

In der Regel übergibt der Projektierer beziehungsweise der Hersteller eine Windenergieanlage erst nach der Inbetriebnahme an den Betreiber. Als DEW21 Anfang 2015 den Kauf des Windparks „Horst“ in der Nähe der niedersächsischen Stadt Schneverdingen mit Gamesa besiegelte, war dieser zwar komplett projektiert, jedoch noch nicht realisiert. Um unabhängig von den übrigen Beteiligten einen reibungslosen Ablauf sowie die Einhaltung der relevanten Richtlinien und der technischen Bauvorgaben sicherzustellen, ließ der Energieversorger die Errichtung der Anlagen von Bureau Veritas, einer der weltweit agierenden Inspektions-, Klassifikations- und Zertifizierungsgesellschaften, überwachen. „Die Entscheidung fiel zugunsten von Bureau Veritas, da das Unternehmen die für ein derartiges Projekt erforderliche fachliche Kompetenz, Größe und Internationalität vorweisen konnte“, erklärt Maik Löhr, Leiter Regenerative Energien bei DEW21. Zudem ist der Dienstleister an zahlreichen Standorten innerhalb Deutschlands vertreten und mit den jeweiligen regionalen Besonderheiten vertraut.

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Im Zentrum der Bauüberwachung stand die Überprüfung der Einhaltung aller Vorgaben, die aus den gängigen Normen und Richtlinien sowie den technischen Spezifikationen des Anlagenherstellers resultierten. Um dies zu gewährleisten, besuchte Lars Groth, Head of Certification Wind Services bei Bureau Veritas, ab Frühjahr 2015 jede Woche die Baustelle. „Von der Baustelleneinrichtung über die Erdarbeiten und den Fundamentbau bis hin zur Montage des Rotors habe ich anhand einer Checkliste die Fortschritte an den verschiedenen Stellen aufgenommen und dokumentiert“, berichtet der auf Fundament- und Turmbau spezialisierte Bauingenieur Groth.

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