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Ausgewählte Ausgabe: 03-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Gutes Timing ist der Schlüssel zum Erfolg

INTELLIGENTES MESSWESEN | Ein rasantes Projekttempo hat die Thüringer Kooperation im Messwesen (TKM) auf dem Weg zum Rollout intelligenter Messsysteme (iMSys) bislang vorgelegt. Der Zusammenschluss thüringischer Energieversorger profitiert davon, dass man nicht zu früh gestartet ist und sich eng an das FNN-Teststufenkonzept hält. So war es möglich, in kurzer Zeit mit vergleichsweise geringem Aufwand große Entwicklungsfortschritte zu erzielen.


Smart-Meter-Gateways von PPC im Testlabor der Stadtwerke Erfurt.

Smart-Meter-Gateways von PPC im Testlabor der Stadtwerke Erfurt.

Kooperation ist gefragt beim Rollout intelligenter Messsysteme. Viele Stadtwerke organisieren sich in Netzwerken und Zusammenschlüssen, um ihre Ressourcen zu bündeln. Das ist vor allem bei einer komplexen und kostspieligen Aufgabe wie der Gateway-Administration unerlässlich. So auch in Thüringen: Dort haben sich bislang 20 thüringische Stadtwerke und der Regionalversorger Thüringer Energie AG (Teag) in der Thüringer Kooperation im Messwesen (TKM) zusammengefunden. Aktuell vereint die Gruppe rund 1,1 Millionen Strom- und rund 250 000 Gaszählpunkte. In den Augen von Anne-Katrin Spörer, Fachgebietsleiterin Messdienstleistung bei der TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG in Erfurt und Vertreterin der TKM im Forum Netztechnik/Netzbetrieb (FNN), ist dies eine adäquate Größe, um den iMsys-Rollout wirtschaftlich bewältigen zu können. Doch dabei soll es nicht bleiben. Mit potenziellen Partnern außerhalb Thüringens werden aktuell Beitrittsgespräche geführt. „Weitere Mitmacher aus angrenzenden Bundesländern sind bei der TKM selbstverständlich willkommen. Wir stehen für eine Partnerschaft auf Augenhöhe.“

Digitale GWA-Wertschöpfung soll in Thüringen bleiben

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Wilhelm Aufmkolk, Geschäftsführer der TMZ, Saalfeld: Über unser gemeinsames Projekt sind kleine und mittelgroße Stadtwerke in der Lage, die Gateway-Administration selbst in der Hand zu behalten.“

Die beteiligten Energieversorger wollen das gesamte Know-how für die Gateway-Administration in Thüringen aufbauen und die digitale Wertschöpfung vor Ort behalten. „Über unser gemeinsames Projekt sind auch kleine und mittelgroße Stadtwerke in der Lage, diese Aufgabe selbst in der Hand zu behalten“, so Wilhelm Aufmkolk, Geschäftsführer der TMZ Thüringer Mess- und Zählerwesen GmbH & Co. KG. An dem Unternehmen, das die Gateway-Administration übernehmen soll, sind neben der Teag derzeit sechs Stadtwerke aus dem TKM-Kreis beteiligt.

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