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Ausgewählte Ausgabe: 03-2017 Ansicht: Modernes Layout
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„Die Zukunft zukunftsfähig abbilden“

IT-STRATEGIEN | Im Themenkonzert rund um den Rollout intelligenter Messsysteme (iMSys) und moderner Messeinrichtungen (mME) hat sich die SIV.AG flächendeckend positioniert. „Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit Partnern ein Komplettlösungsszenario anbieten zu können“, sagt Dr. Guido Moritz, Bereichsleiter Energie- und Wasserwirtschaft bei den Roggentinern. Ein wesentliches Puzzleteil darin ist die Vertriebspartnerschaft mit der Deutschen Telekom. Doch auch für jede andere Form der Kooperation sei man offen, wenn Kunden dies wünschten. Im Bereich ERP- und Abrechnungssysteme, die massiv von den sich ändernden Geschäftsprozessen betroffen sind, sieht Moritz sein Unternehmen mit einem neuen IT-Modell als Innovationstreiber.


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Was zeichnet das Angebot der SIV.AG aus? In einem so komplexen Anforderungsprofil, wie es das neue Messstellenbetriebsgesetz vorzeichnet, sei Transparenz mit das höchste Gut. Moritz: „Über welche Teile des Gesamtpaktes reden wir genau? Welche Abhängigkeiten und Risiken entstehen bei welchem Szenario? Wir sagen immer, welche Lösungspakete nach unserer Einschätzung im Einzelfall Sinn machen oder nicht. Und wir kleben einen ausbalancierten Endpreis an das Produkt. Bei uns gibt es keine Salami-Taktik.“
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Dr. Guido Moritz, Bereichsleiter Energie- und Wasserwirtschaft, SIV.AG, Roggentin: „Bei uns gibt es keine Salami-Taktik.“

Ein zweites wesentliches Merkmal sei die Flexibilität. Die SIV.AG finde sich immer stärker in der Rolle des Integrators wieder, sieht Moritz. „Wir sind sicherlich ein wichtiges Zahnrad im Getriebe der EVU, weil über unsere Systeme viele unternehmenskritische Daten und Prozesse laufen. Durch individuelle Organisationsformen sowie Konzern- oder Netzwerkzugehörigkeiten treffen wir allerdings auf sehr heterogene Wünsche und Anforderungen. Für jedes Szenario können wir Leistungspakete individuell zusammenstellen. Sowohl im Kontext mit unserem Partner Telekom, aber auch in praktisch jeder anderen Konstellation der Zusammenarbeit.“

Von den Kanadiern lernen, Marktchancen zu nutzen

Große Vorteile ziehe man nicht zuletzt aus der Tatsache, dass die SIV.AG seit März 2016 Teil der kanadischen Harris-Gruppe ist. „Die Kollegen in Nordamerika sind beim Thema Smart Metering schon viel weiter als wir“, berichtet Moritz, „da findet aktuell ein reger Know-how-Austausch statt.“ Lernen könne man insbesondere bei der Nutzung von Chancen, die aus der Nutzung smarter Infrastrukturen resultieren. „Für meinen Geschmack reden wir in Deutschland noch viel zu wenig über die Nutzbarkeit der Daten, über neue Geschäftsprozesse und -modelle. Wir führen momentan intensive Gespräche mit den Kollegen in Übersee, welche Modelle sich eventuell transferieren lassen.“

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