17.09.2013, 12:03 Uhr | 0 |

Digitalisierung von Medien Mediafix startet durch

Im Herbst 2012 gegründet, konnte das Kölner Start-up Mediafix inzwischen 20 neue Arbeitsplätze schaffen. Das Jungunternehmen hat ein innovatives Verfahren entwickelt, mit dem analoge Bilder schnell, in großer Stückzahl und guter Qualität digitalisiert werden können.

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Das Führungsteam von Mediafix (v.l.n.r): Stefan Wickler, Christoph Kind und Hans-Günter Herrmann.

Foto: Mediafix

Im GIZ Gründer- und Innovationszentrum Köln hat das Gründerteam um die Geschäftsführer Hans-Günter Herrmann und Stefan Wickler seine Produktionskapazität soweit ausgebaut, dass es pro Tag 20 000 Medien digitalisieren kann. „Wir sind mehr als gut ausgelastet. Vor allem Leute um die 50 Jahre wollen ihre alten Bilderinnerungen digital sichern, bevor sie nach und nach verblassen“, erläutert Stefan Wickler.

Das Potenzial sei riesig: Schätzungen zufolge lagern in deutschen Kellern und Dachböden noch rund 24 Mrd. analoge Fotomedien. Angefangen hat Mediafix vor einem Jahr in einem kleinen Raum, jetzt sind es schon 350 Quadratmeter Büro- und Produktionsfläche. Nach den Worten von Michael Susan, Geschäftsführer des GIZ, ist Mediafix inzwischen schon eines der größten Start-ups im GIZ. „Als Gründerzentrum freut es uns natürlich, wenn die von uns unterstützten Firmen so erfolgreich sind, wachsen und viele neue Mitarbeiter einstellen. Mediafix zeigt, wie es geht.“ Auf ihren Lorbeeren ausruhen wollen sich die Gründer aber nicht. Derzeit verstärken sie ihre Marketingaktivitäten, um das Marktpotenzial zu heben. Außerdem arbeiten sie an der Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Digitalisierung von Filmen.

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Von ps
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