01.05.2013, 14:00 Uhr | 0 |

Games-Gigant taumelt Zynga meldet weniger Nutzer und weniger Umsatz

Die Turnaround-Versuche des Online-Spiele-Anbieters Zynga stocken. Das neueste Zahlenwerk für das abgelaufene März-Quartal enttäuschte die Anleger-Erwartungen erneut.

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Foto: Wikipedia

Dabei konnte das 2007 von Mark Pincus gegründete US-Unternehmen nach mehreren Quartalen der schweren Verluste immerhin wieder Gewinne präsentieren. Zwar fuhr Zynga 4 Mio. Dollar vor Steuern ein, hatte dafür jedoch einen harten Sparkurs durchdrücken müssen. Das meldet das Medienportal meedia.de.

Tatsächlich erodiert die Geschäftsentwicklung weiter: Um happige 18% brachen die Umsätze im abgelaufenen Quartal auf 264 Mio. Dollar ein – Analysten hatten sogar nur mit 210 Mio. Dollar gerechnet. So weit die gute Nachricht.

Die schlechte: Auch die Nutzerzahlen sind im freien Fall: Nach 292 Mio. im Vorjahreszeitraum trieben sich im ersten Quartal nun nur noch 253 Mio. Gamer bei „FarmVille“ & Co herum.

Und in Zukunft werden sich die Geschäfte erst mal noch schlechter entwickeln. Der Ausblick auf das laufende Quartal blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. So rechnet der Anbieter von Online-Spielen nur noch mit Erlösen zwischen 225 Mio. Dollar und 235 Mio. Dollar. Die Folge: Der erneute Absturz in die Verlustzone.

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Von Stefan Asche
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