04.04.2013, 09:42 Uhr | 0 |

Markttrends Steinbrück fordert bessere Unterstützung für Kreativ-Gründer

Nach dem Willen von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sollen Gründer aus der Kreativwirtschaft künftig mit besseren Finanzierungsmöglichkeiten unterstützt werden. „Ich glaube, dass die Politik den Bereich der sogenannten kreativen Wirtschaft sehr viel stärker berücksichtigen muss“, sagte Steinbrück.

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Foto: Wiki

Steinbrück sprach von zu schwierigen Startbedingungen für Neugründungen hierzulande. „Das Hauptproblem für Gründungsunternehmen ist nach wie vor die Finanzierung“, gab er zu bedenken. Die Bundespolitik habe die Möglichkeit, über Förderbanken wie die staatliche KfW-Bank Kapital bereitzustellen. Bislang werde die Branche fast ausschließlich über private Investoren gefördert. Dabei seien die Potenziale der Kreativwirtschaft für Beschäftigung, Umsatz und Gewinn enorm, sagte der SPD-Politiker.

Gleichzeitig warb er für einen anderen gesellschaftlichen Umgang mit Unternehmenspleiten. "In Deutschland ist man sehr schnell abgestempelt als Verlierer", kritisierte er. In den USA sei es hingegen üblich, dass man mehrfach mit einer unternehmerischen Initiative scheitere und dennoch daran festhalte. „Nach dem Motto: Wer einmal gescheitert ist, kann aus dem Scheitern lernen und braucht eine zweite Chance“, fügte Steinbrück hinzu. (dapd/sta)

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Von Stefan Asche
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