26.02.2014, 12:00 Uhr | 0 |

Venture Capital SHS startet enge Kooperation mit Krankenkassen

Die SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement kooperiert zukünftig eng mit der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) und der Schwenninger Krankenkasse: Mit der Zusammenarbeit zwischen den Krankenkassen und dem Wachstumsinvestor soll medizintechnischen Innovationen der Markteintritt erleichtert werden.

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Moderne Medizintechnik: Mit der Kooperation zwischen Krankenkassen und Venture Capital Gesellschaft soll die Qualität der Patientenversorgung in Deutschland erhöht werden - und dies mit einem gesundheitsökonomischen Augenmerk.

Foto: Siemens

Dazu wollen sich der Investor und die beiden Krankenkassen regelmäßig austauschen und ihre jeweilige Expertise gegenseitig nutzbar machen. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen Innovationen, die dazu beitragen, die Patientenversorgung zu verbessern und die Kosten der Versorgung zu verringern.

Der demographische Wandel hat gravierende Auswirkungen auf die Stabilität und die Qualität des Gesundheitssystems. Neue Technologien und Produkte können die Qualität der Patientenversorgung nachhaltig erhöhen – beispielsweise durch die Entwicklung besserer Methoden der Diagnostik oder die Vermeidung unnötiger Behandlungen. Hilfreich sind Innovationen, die eine bessere Behandlung insbesondere bei kostenintensiven Indikationen ermöglichen. Denn sie können einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Stabilisierung des Gesundheitssystems leisten.

Laut SHS ist der Innovationsbeitrag junger Unternehmen im Medizintechniksektor enorm. „Deutschland hat eine lange Tradition in der Feinmechanik, dem Maschinenbau und den Ingenieurswissenschaften. Über Jahrzehnte hat sich ein Medizintechnik-Netzwerk mit vielen ‚Hidden Champions‘ und regionalen Clustern gebildet. Mit forschungsstarken Universitäten und Forschungsinstituten existieren sehr gute Voraussetzungen für medizintechnische Innovationen“, erläutert SHS-Partner André Zimmermann. Der Eintritt in den Gesundheitsmarkt weise aber gerade für junge, innovative Unternehmen hohe ökonomische und regulatorische Eintrittsbarrieren auf, sagt Zimmermann. Durch die Kooperation dieser Unternehmen mit den beteiligten Krankenkassen können gesundheitsökonomische Überlegungen schon in der Planungsphase berücksichtigt werden.

„Mit der Kooperation können wir einen aktiven Beitrag dazu leisten, die Qualität der Patientenversorgung in Deutschland zu erhöhen, und dies mit einem gesundheitsökonomischen Augenmerk. Innovationen bedeuten nicht automatisch Kostensteigerungen, die dem Healthcare-Bereich fälschlicherweise oftmals angelastet werden“, erläutert Reinhilde Spatscheck, eine der Gründerinnen der SHS. „Gleichzeitig können wir die Entscheidungsträger des Gesundheitssystems frühzeitig in die Entwicklungsprozesse der Unternehmen aus unserem Beteiligungsportfolio einbinden und gemeinsam Lösungen finden, wie der Markteintritt innovativer Produkte erleichtert werden kann“, so Spatscheck weiter.

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