23.07.2013, 12:00 Uhr | 0 |

Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Optimistische Stimmung in der Informationswirtschaft hält an

Die konjunkturelle Stimmung im Wirtschaftszweig Informationswirtschaft hat sich im zweiten Quartal 2013 zum dritten Mal in Folge verbessert. Mit einem leichten Anstieg um einen Punkt im Vergleich zum Vorquartal liegt der ZEW Stimmungsindikator Informationswirtschaft jetzt bei 62,3 Punkten. Er erreicht damit den höchsten Stand seit zwei Jahren und signalisiert weiterhin eine positive konjunkturelle Verfassung des Wirtschaftszweigs.

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In der Informationswirtschaft stehen die Zeichen auf grün - behauptet eine Studie des ZEW

Foto: Jetter

Der leichte Anstieg des Stimmungsindikators ist auf eine deutlich verbesserte Beurteilung der aktuellen Geschäftslage zurückzuführen. Der entsprechende Teilindikator legt im Vergleich zum ersten Quartal 2013 um 5,5 Punkte zu und erreicht einen Stand von 59,8 Punkten. Dies ist das Ergebnis der Juni-Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zur wirtschaftlichen Situation in der Informationswirtschaft.

Während die Unternehmen der Informationswirtschaft ihre Geschäftslage im zweiten Quartal 2013 deutlich besser bewerten als noch zu Jahresbeginn, hat sich ihr Optimismus für die kommenden Monate etwas eingetrübt. Der Teilindikator für die Geschäftserwartungen für das dritte Quartal 2013 gibt um 4,3 Punkte nach und liegt nun bei 64,8 Punkten. Sowohl der Teilindikator für die Erwartungen als auch der für die aktuelle Lage liegen derzeit weit über der kritischen 50-Punkte-Marke. Damit erweist sich die positive wirtschaftliche Entwicklung in der Informationswirtschaft auch weiterhin als recht robust.

Die optimistische Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung gilt allerdings nicht für alle drei Teilbranchen der Informationswirtschaft in gleichem Maße. So hat sich im Mediensektor die konjunkturelle Stimmung abgekühlt. Der Stimmungsindikator der Teilbranche geht um 2,7 Punkte zurück und erreicht 44,1 Punkte. Die klare Unterschreitung der 50-Punkte-Marke verdeutlicht, dass im Mediensektor die Mehrheit der Unternehmen von einer eher ungünstigen konjunkturellen Entwicklung ausgeht.

Zur Informationswirtschaft zählt das ZEW folgende Bereiche: (1) IKT-Hardware, (2) IKT-Dienstleister, (3) Medien, (4) Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, (5) Public-Relations- und Unternehmensberatung, (6) Architektur- und Ingenieurbüros, technische, physikalische und chemische Untersuchung, (7) Forschung und Entwicklung, (8) Werbung und Marktforschung, (9) sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten.

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