22.01.2014, 15:30 Uhr | 0 |

E-Commerce Online-Handelsbilanz: Deutschland knapp im Plus

Während britische und amerikanische Internet-Händler im Internet Milliarden verdienen, kommt Europas größte Volkswirtschaft Deutschland in Sachen E-Commerce nicht wirklich von der Stelle. Zu diesem Schluss kommt eine Erhebung der Unternehmensberatung OC&C in Kooperation mit Google.

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Die sechs Märkte USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, die skandinavischen Länder sowie die Niederlande markieren die Hälfte des Onlineumsatzes weltweit. Innerhalb dieser Gruppe ist die deutsche "Handelsbilanz" nur knapp positiv. Hiesige Online-Händler verkaufen also kaum mehr in die genannten Gebiete, als die Deutschen in den Shops dieser Länder ausgeben.

Foto: Sascha Burkhard / PantherMedia

Den erhobenen Zahlen der Untersuchung zufolge agieren die britischen Online-Händler international am erfolgreichsten und erzielen so einen Exportüberschuss von 869 Mio. Euro. Auch US-amerikanische Online-Händler sind deutlich erfolgreicher als diejenigen in Deutschland und belegen mit 132 Mio. Euro den zweiten Platz. Die Bundesrepublik rangiert abgeschlagen mit gerade einmal 13 Mio. Euro Überschuss auf Rang drei.

In ihrer Erhebung hatten die Experten die Internationalisierungsbestrebungen von insgesamt 1.500 Online-Händlern in den sechs weltweit größten E-Commerce-Märkten untersucht. Dazu zählen die USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, die skandinavischen Länder sowie die Niederlande. Die sechs untersuchten Märkte erzeugen über die Hälfte des weltweiten E-Commerce-Umsatzes.

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