05.05.2015, 12:00 Uhr | 0 |

Bitkom-Studie Jeder vierte Gründer denkt an einen Börsengang

Ein Börsengang ist für viele Start-up-Gründer in Deutschland wieder eine Möglichkeit, um sich mit dem notwendigen Kapital für Wachstum zu versorgen. Mehr als jeder vierte Gründer (28%) hält einen Börsengang für das eigene Start-up in Zukunft für denkbar. Für jeden Zweiten (49%) ist das aktuell noch kein Thema – und nur 13% schließen den Gang aufs Parkett aus.

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Für 28% der Gründer in Deutschland ist der Börsengang eine Finanzierungsoption.

Foto: PIA Stadt Frankfurt am Main/Karola Neder

Jeder zehnte Gründer hat sich noch keine Gedanken über einen Börsengang gemacht. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 200 Start-up-Gründern. „Es ist erfreulich, dass deutsche Start-up-Gründer ihre unternehmerische Zukunft ambitioniert planen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Statt ihr Unternehmen in einer frühen Phase zu verkaufen, wird eher auf Wachstum und internationale Expansion gesetzt.“

Der Online-Händler Zalando und die Start-up-Schmiede Rocket Internet waren im Herbst vergangenen Jahres an die Börse gegangen. „Ein Börsengang ist aber immer noch die große Ausnahme, die Wachstumsfinanzierung bleibt für Start-ups hierzulande das größte Problem“, so Rohleder. Der Bitkom begrüßt daher die Pläne der Deutschen Börse, mit dem neuen Programm „Deutsche Börse Venture Network“ ab  Juni Start-ups und Investoren zusammenzubringen. „Neben der reinen Finanzierung wird auf diese Weise aber auch ein Netzwerk etabliert, in dem sich Gründer und Investoren austauschen und voneinander lernen können“, so Rohleder.

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