16.03.2015, 12:00 Uhr | 0 |

Studie zur Gründungsneigung In Offenbach „gründelt“ es am stärksten

In Offenbach ist die regionale Gründungsneigung bundesweit am höchsten. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM, Bonn).

Offenbach
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Offenbach: Hier, am Ufer des Mains, ist der Gründergeist seit Jahren zuhause.

Foto: Stadt Offenbach

Das Ranking basiert auf dem NUI-Index. Er erfasst alle „Neuen Unternehmerischen Initiativen“. Enthalten sind nicht nur Existenzgründungen, sondern auch etwa Übernahmen und Zuzüge von Gewerbebetrieben sowie Aufnahmen einer gewerblichen Nebenerwerbstätigkeit. Der NUI-Indikator gibt an, wie viele Gewerbebetriebe pro 10.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter in einer Region im entsprechenden Jahr neu angemeldet wurden.

Offenbach erreichte nach jüngsten Zahlen 2013 einen Wert von 513,5. Erst mit großem Abstand folgen der Landkreis München (276,2) sowie die Landeshauptstadt Wiesbaden (248,1) und der Landkreis Offenbach (246,1). Die Stadt Frankfurt a. M. (218,7), die langjährig den 2. oder 3. Rangplatz innehatte, rutscht auf Rang 10. Zu den Top 20 im NUI-Regionenranking zählen 2013 zehn Kreise und kreisfreie Städte aus Bayern, sechs aus Hessen, die Bundeshauptstadt Berlin sowie je eine Stadt aus Baden-Württemberg (Baden-Baden) und Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf) sowie aus Schleswig-Holstein der Landkreis Pinneberg.

Der NUI-Indikator 2013 lag im Durchschnitt der 402 Landkreise, Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands lediglich um 0,3 Punkte niedriger als 2012, und zwar bei 139. Am Ende der NUI-Skala stehen zehn Kreise in Sachsen-Anhalt, sechs in Thüringen und drei in Brandenburg. Das gesamte NUI-Regionenranking ist auf der Homepage des Instituts für Mittelstandsforschung zu finden.

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