04.12.2013, 12:00 Uhr | 0 |

Zahl der Existenzgründer sinkt weiter In Frankfurt und München gibt’s die meisten Gründungen

Im Großraum Frankfurt und rund um München war es im vergangenen Jahr am attraktivsten, ein Gewerbe zu eröffnen. Zu diesem Ergebnis kommt das Regionenranking des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn. Laut der Studie geht die Zahl der Gründungsprojekte bundesweit weiter zurück.

Frankfurt am Main
Á

Der Großraum Frankfurt/Offenbach ist seit Jahren ein Magnet für Unternehmensgründer.

Foto: Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt a. M.

Auch wenn die Anmeldezahlen sanken belegte das hessische Offenbach (nahe Frankfurt) wie im Vorjahr den Spitzenplatz im Regionenranking. Auf den Rängen 2 und 3 folgten der Landkreis München und die Stadt Frankfurt a. M.

Insgesamt sind zehn Kreise und kreisfreie Städte aus Bayern, sieben aus Hessen, je eine Stadt aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie die Bundeshauptstadt Berlin unter den TOP-20 des Regionenrankings zu finden. Am Ende der Skala stehen sieben Kreise in Sachsen-Anhalt, sechs in Thüringen und fünf in Brandenburg.

Bereits seit mehreren Jahren beobachten die IfM-Wissenschaftler einen Rückgang der Existenzgründungszahlen. Als Stütze des gewerblichen Gründungsgeschehens erweisen sich die ausländischen Gründer: Ihre Zahl ist seit 2005 nahezu durchgängig gestiegen. Selbst im Jahr 2012 war bei den ausländischen Gründern lediglich ein Rückgang um 0,6 % gegenüber dem Jahr 2011 zu beobachten. Die Zahl der deutschen Gründer hat sich hingegen in diesem Zeitraum um 20,8 % reduziert.

Seit 1998 stellen die Wissenschaftler des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn neue unternehmerische Initiativen (NUI) in den 402 Kreisen und kreisfreien Städten Deutschlands ins Verhältnis zur erwerbsfähigen Wohnbevölkerung der Region. Das Regionenranking sowie eine Hintergrundinformation zum Grün-dungsverhalten ausländischer und deutscher Bürger stehen auf der Homepage des IfM: www.ifm-bonn.org

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