19.05.2014, 12:00 Uhr | 0 |

Statistik Immer mehr US-Frauen wollen eigener Boss sein

Immer mehr amerikanische Frauen gründen ihre eigene Firma: Die Zahl der von ihnen geführten Unternehmen stieg zwischen 1997 und 2014 um 68%, während die Zahl aller Unternehmen nur um 47% wuchs. Das zeigt eine Studie von American Express, die auf Zahlen der US-Zensus-Behörde beruht. Frauen gründen in den USA demnach durchschnittlich 1.288 Firmen pro Tag. Zum Vergleich: Von 2011 bis 2012 waren es nur 602.

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Frauen sind etwas optimistischer als männliche Gründer: 70% erwarten, dass ihr Umsatz im nächsten Jahr steigt, verglichen mit 66% der Männer.

Foto: M. Svoboda / istockphoto

Vor allem in den Branchen Unterricht, Verwaltung, Entsorgung, Kunst, Unterhaltung und Freizeit sind Gründerinnen aktiv. „Frauen werden sich stärker der Möglichkeiten des Unternehmertums für ihr Leben bewusst“, erklärt Susan Duffy vom Babson College http://babson.edu , einer privaten Wirtschafts-Hochschule bei Boston. „Es wird stärker als je zuvor eine Option für die Karriere.“

Interessanterweise sind Frauen etwas optimistischer als männliche Gründer, wie sich aus einer Umfrage der Bank of America ergibt. So erwarten 70% der befragten Frauen, dass ihr Umsatz im nächsten Jahr steigt, verglichen mit 66% der Männer. Während genau jeder zweite Mann im folgenden Jahr Mitarbeiter einstellen will, planen das 56% der Frauen.

Zudem wollen 68% der weiblichen Unternehmer expandieren, bei den Männern sind es 63%. Pessimistischer sind Frauen allerdings hinsichtlich der Geldquellen. 29% glauben, dass es ihnen schwerer als den Männern fällt, an Geld zu kommen. http://census.gov

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