03.12.2014, 12:00 Uhr | 0 |

Trend IT-Sicherheitsmarkt bietet Chancen für Gründer

Die deutsche IT-Sicherheitswirtschaft zeichnet sich durch Technologievorsprünge und ein positives Image auch auf den ausländischen Märkten aus. Eine aktuelle Studie des BMWi belegt, dass die Nachfrage nach IT-Sicherheitsgütern dabei vorwiegend mit heimischen Produkten und Dienstleistungen bedient wird. Das Vertrauen in deutsche Unternehmen im Bereich IT-Sicherheit ist hoch. Zusammen mit einem robusten Wachstum des Marktes bieten sich somit gute Voraussetzungen für die Gründung von Unternehmen.

CosmoKey
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Made in Germany: Der Token von CosmoKey. Nur wenn er aktiviert ist und zusätzlich Benutzername und Passwort eingegeben werden, ist der Zugriff auf die Anwendung möglich.

Foto: CosmoKey

Der Markt in Deutschland für IT-Sicherheitsprodukte und -dienstleistungen, die bei der Sicherung sensibler Daten, kritischer Infrastrukturen und der Umsetzung von Sicherheitsrichtlinien in Unternehmen helfen, wächst und zeigt sich robust gegenüber konjunkturellen Einflüssen. Das belegt eine aktuelle Studie des BMWi vom November 2014, in der die Jahre 2005-2013 betrachtet werden.

Nahezu jeder zehnte in der IT-Wirtschaft erbrachte Euro ist der IT-Sicherheitswirtschaft zuzurechnen. Im Jahr 2013 wurden Güter im Wert von fast 10,6 Mio. Euro von der deutschen IT-Sicherheitswirtschaft produziert. Auffallend sind die Kennzahlen zur Importquote der letzten Jahre: Lag die Importquote in der IKT in 2010 noch bei 37,2%, so liegt sie 2013 nur noch  bei ca. 22%. Die gesunkene Importquote macht deutlich, dass die Nachfrage nach IT-Sicherheitsprodukten und -dienstleistungen vorwiegend durch die deutsche Produktion gedeckt werden kann und die Branche sich im internationalen Wettbewerb gut behaupten kann.

„Von diesen guten Voraussetzungen für die Gründung von Start-ups profitieren auch wir“ so Dominic Adenuga, Geschäftsführer bei CosmoKey. „Im Kontakt mit Kunden merken wir deutlich, dass das Vertrauen in deutsche Unternehmen, die sich mit IT-Sicherheit beschäftigen, groß ist. Gerade ein kleines Start-up kann dieses Vertrauen für sich nutzen und sich so gegen vermeintlich größere Konkurrenz durchsetzen.“

CosmoKey ergänzt das herkömmliche Anmeldeverfahren mit Benutzername und Passwort um eine weitere Sicherheitsstufe. Zum Einsatz kommt ein Hardwaretoken, so klein wie ein moderner Autoschlüssel. Nur wenn der Token aktiviert ist und gleichzeitig Benutzername und Passwort eingegeben werden, ist der Zugriff auf die Anwendung möglich.

Das deutsche IT-Security-Start-ups international anerkannt sind, belegen auch die Unternehmensgeschichten wie Protonet, secucloud oder ZenMate. Aber auch „kleinere“ Startups wie Myra Security mit Sitz in München haben den erfolgreichen Eintritt in den Markt geschafft und werben ganz offensiv mit dem Slogan „Made in Germany“. Ein weiteres Beispiel: ReddFort mit Sitz im Bergischen Land. Angefangen als innovatives Start-up ist Reddfort heute zu einem festen Bestandteil des IT-Security-Markts geworden. Noch ganz frisch am Markt ist das Start-up Nside Attack Logic. Spezialisiert auf simulierte, realitätsnahe Cyber-Attacken ist Nside auf höchste Ansprüche im Hinblick auf Vertrauenswürdigkeit und Informationssicherheit angewiesen.

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