16.07.2014, 12:00 Uhr | 0 |

Studie Gründerförderung an Hochschulen: Top in (Nieder-)Sachsen

Wie gut Hochschulen Gründungsförderung betreiben, unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. Der Bundesländervergleich des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft dokumentiert, dass die Hochschulen das Thema Gründungsförderung noch nicht als Kernthema entdeckt haben.

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Vom Hörsaal auf den Chefsessel: Der Weg wird den Studenten in einigen Ländern leicht gemacht - in anderen nicht.

Foto: RWTH Aachen

Die Hochschulen geben im Durchschnitt lediglich 2% ihres Gesamtbudgets für die Gründungsförderung aus. Mehr als die Hälfte davon wird aus Drittmitteln finanziert. Der Ländercheck basiert auf der Studie Gründungsradar, die mit Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums entstanden ist. Darauf macht der Förderkreis Gründungs-Forschung (FGF) aufmerksam.

Kernergebnis: Führend bei der Gründerförderung sind Sachsen und Niedersachsen. Schlusslichter sind das Saarland und Baden-Württemberg. In Niedersachsen ist beispielsweise die Zahl der gründungsrelevanten Pflichtveranstaltungen für Studierende mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Im Ländle hingegen ist beispielsweise die Zahl der Gründungs- und Ideenwettbewerbe je Hochschule nur halb so groß wie im Bundesdurchschnitt.

Alle Ergebnisse sind online einsehbar.

http://www.laendercheck-wissenschaft.de/gruendungsfoerderung/index.html

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