03.07.2013, 12:00 Uhr | 0 |

Österreich Gesetz für erleichterte Gründungen tritt in Kraft

Wer in Österreich eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) gründen will, benötigt dafür künftig nur noch 10.000 Euro Mindeststammkapital. Das Gesetz mit den Namen „GmbH-NEU“ tritt per 1. Juli 2013 in Kraft. Österreich will dadurch Jungunternehmern den Sprung in die Selbständigkeit erleichtern. Zum Vergleich: Bei einer GmbH in Deutschland muss das Stammkapital mindestens 25.000 Euro betragen. Allerdings gibt es hier seit 2008 die „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)“, kurz UG. Hier recht 1 Euro als Stammkapital.

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Für Gründer wird es jetzt leichter, in Österreich Fuß zu fassen. Davon können auch deutsche Jungunternehmer profitieren.

Foto: Archiv

„Dieses Gesetz bringt eine weitere Erleichterung und raschere Umsetzung der Unternehmensgründung am Wirtschaftsstandort Österreich und davon profitieren sowohl österreichische als auch internationale Firmengründer“, so René Siegl, Geschäftsführer der österreichischen Betriebsansiedlungsagentur ABA-Invest in Austria. „Wir rechnen mit bis zu 1000 zusätzlichen GmbH-Gründungen pro Jahr in Österreich durch die Reform.“ Mit der Absenkung des Stammkapitals sind weitere Einsparungen für Jungunternehmer verbunden: Die Notar- und Rechtsanwaltskosten, die bei Gründung einer GmbH anfallen, werden halbiert.

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