07.07.2015, 12:00 Uhr | 0 |

IPO German Startups Group: Details zum Börsengang

Die German Startups Group, eine Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf junge deutsche Internetunternehmen, strebt an die Börse. Angeboten werden 22.098.075 Aktien in einer Preisspanne zwischen 2,70 Euro und 3,60 Euro.

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Christoph Gerlinger, Gründer und CEO der German Startups Group, will mit dem Börsengang seine Position in der deutschen VC-Szene stärken und ausbauen.

Foto: German Startups Group

Die Gesamtnettoerlöse (bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Optionen) von 64,1 Mio. Euro, wovon 61,6 Mio. Euro an das Unternehmen gehen, sollen überwiegend in den Ausbau des Beteiligungsportfolios investiert werden. Der Angebotszeitraum endet voraussichtlich am 16. Juli. Die erstmalige Handelsaufnahme an der Frankfurter Wertpapierbörse (Entry Standard) wird am 17. Juli erwartet. Die bestehende Aktionäre geben nur im Fall der Ausübung des Greenshoe durch die Emissionsbanken und dann nur in sehr geringem Umfang Aktien ab. Interessenten können ihre Kaufangebote bei den Emissionsbanken abgeben. Das sind Commerzbank, Hauck & Aufhäuser, BHF-Bank und Quirin Bank. Daneben besteht für alle deutschen Privatanleger, unabhängig von der eigenen Depot-Bank, die Möglichkeit, Kaufangebote direkt über ein Online-Zeichnungstool auf der Website der German Startups Group abzugeben. Der endgültige Angebotspreis wird voraussichtlich am 16. Juli 2015 auf der Grundlage eines Bookbuildingverfahrens bestimmt.

CEO Christoph Gerlinger sieht den Börsengang als logischen Schritt auf dem Wachstumskurs der German Startups Group: „In den vergangenen Jahren haben wir eine sehr positive Entwicklung der deutschen Gründerszene beobachten können. Seit Geschäftsaufnahme in 2012 haben wir unser Portfolio aufgebaut und halten mittlerweile, direkt und indirekt, Beteiligungen an 43 operativ tätigen Unternehmen. Damit ist die German Startups Group im Tech Segment einer der aktivsten und wohl am schnellsten wachsenden Venture Capital-Investoren in Deutschland und sehr gut positioniert, um von der dynamischen Entwicklung der florierenden deutschen Start-up-Szene zu profitieren. Ich glaube, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für den Börsengang ist, um unsere Position in der VC-Szene zu stärken und auszubauen. Gleichzeitig wollen wir mit dem geplanten Börsengang Investoren den Zugang zur Asset-Klasse ‚Deutsche Start-ups‘ eröffnen.“

Zur Wahl des Zeitpunktes des Börsengangs ergänzt Gerlinger aus aktuellem Anlass: „Wir erachten unser Geschäftsmodell als unabhängig von den aktuellen wirtschaftspolitischen Ereignissen rund um Griechenland. Unser Erfolg und der unserer Beteiligungen ist vielmehr von dem Gelingen der Unternehmenswertschaffung unserer Portfoliounternehmen, insbesondere deren Innovationskraft geprägt.“ Ob diese stattfindet, hängt nicht von der Finanzverfassung von Griechenland ab, sondern von Erfindungsreichtum, Expertise und Tüchtigkeit der Unternehmer unserer Portfoliounternehmen.“

http://www.german-startups.com

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