01.07.2013, 12:30 Uhr | 0 |

Nano-Kurzfilm-Festival „Dr. Pfiffig“ ist die Nummer 1

Mit ihrem humorvollen Spot über den fiktiv Nanowissenschaftler „Dr. Pfiffig“ überzeugten Peter Nolte und Benjamin Gesemann von der Uni Hall-Wittenberg das Publikum beim 2. Nano-Kurzfilm-Festival (27. Juni) in Halle an der Saale. Die beiden Physiker belegten mit ihrem Spot den ersten Platz und erhielten den Hauptpreis von 5000 Euro.

Nano-Kurzfilm-Festival 2013
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Über einen 5000-Euro-Scheck freuten sich die Gewinner des Nano-Kurzfilm-Festivals Peter Nolte (links) und Benjamin Gesemann.

Foto: Nanospots

In dem Kurzfilm zeigt Benjamin Gesemann als „Dr. Pfiffig“ welche Anwendungsbereiche die Nanotechnologie in der Praxis hat: Ob Graffiti auf der Wand oder Regentropfen auf der Brille „Dr. Pfiffig“ hat mit seinem Wundermittel „Nano 1.0“ die Lösung für jedes Problem.

Das Team unter Leitung von Dominik Gronarz, Wissenschaftler des Innovationsclusters Organic Electronics Saxony, errang mit einem Werbespot zu den Vorteilen der organischen Elektronik gegenüber der klassischen Silizium-Technologie „Best of amazing Organic Electronics“ den zweiten Platz. Auf den dritten Platz wählte das Publikum den Animationsfilm „Brainside“, eine experimentelle Gestaltung eines Gehirnschlages, die von Tobias Hoffmann im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit am Fachbereich Motion Design entwickelt wurde. Die zweit- und drittplatzierten Teams konnten sich über Siegerprämien von 3000 Euro und 2000 Euro freuen.

Gefördert wird die gesamte Initiative Nanospots von der Volkswagen Stiftung und der science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation. Die Initiative möchte in einen Dialog mit der Öffentlichkeit treten und mit ihr die Phänomene des Nanokosmos offen und auch kritisch diskutieren: „Über Nanotechnologie und ihre umwelttoxikologischen und toxikologischen Auswirkungen ist in den letzten Jahren kontrovers diskutiert worden“, so Prof. Ralf Wehrspohn, Nano-Physiker und Projektleiter der Initiative. „Unsere nanospots sollen über das Medium des Kurzfilms aber auch die begleitende Interaktion über die Internetplattform und Medien den öffentlichen Diskurs um die Nanotechnologie konstruktiv fördern und ein besseres Verständnis für die Wechselwirkungen im Nanokosmos erzielen.“

Die Gewinnerfilme sind neben den weiteren Top Ten des Abends auf der Webseite zu finden:

www.nanospots.de

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Von Christoph Böckmann
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