07.01.2015, 12:00 Uhr | 0 |

Kommentar BVK-Chefin erarbeitet Gesetzentwurf

Die große Koalition startete mit großen Versprechungen – vor allem auch in Richtung von Start-ups. Im Koalitionsvertrag vom November 2013 hat sie ein Venture Capital Gesetz angekündigt, dass Deutschland als Investitionsstandort für Wagniskapital attraktiver machen solle. Nötig ist das allemal. Geschehen ist aber kaum etwas.

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Ulrike Hinrichs, Geschäftsführerin des Bundesverbandes deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) möchte Deutschland als Standort für Wagniskapital attraktiver machen.

Foto: BVK

„Die Bundesregierung hat bislang nur den Handlungsbedarf erkannt, aber noch keine Umsetzung in Angriff genommen“, beklagt Ulrike Hinrichs, Chef-Lobbyistin der Risikofinanzierer in Deutschland. Deshalb greift die 45-Jährige jetzt selbst zur Feder. In ihrem Gesetzentwurf, der am 28. Januar vorgelegt wird, fordert sie u. a. erweiterte Abschreibungs- und Verlustvortragsmöglichkeiten für die Kapitalgeber. Finanzminister Schäuble wird das wenig begeistern.

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