12.09.2013, 11:17 Uhr | 0 |

Start-up-Politik BJDW übergibt Forderungskatalog an Rösler

Der Beirat Junge Digitale Wirtschaft (BJDW) hat einen Forderungskatalog an Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler übergeben. Enthalten sind 15 Basis- und zwei Sonderempfehlungen. Sie umfassen die Themenfelder Gesellschaft, Infrastruktur, Unterstützung, Finanzierung und Wachstum. Ziel ist die Förderung und Verankerung von Start-ups in Deutschland.

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Vertreter des BJDW übergeben einen Forderungskatalog an Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler.

Foto: BMWi

Neben den Empfehlungen werden auch konkrete Initiativen vorgeschlagen, die unter der aktiven Unterstützung der Mitglieder des Beirats in den nächsten Wochen und Monaten umgesetzt werden sollen.

Der Maßnahmen- und Empfehlungskatalog umfasst dabei u.a. Aspekte der Förderung des IKT-Unternehmerbildes in der Öffentlichkeit und der Verankerung der IKT-Ausbildung in Schulen und Hochschulen. Gefordert wird außerdem die Förderung von Investitionen in IKT-Start-ups sowie der Aufbau eines nationalen Wachstumsfonds speziell für die Folgefinanzierung junger IKT-Unternehmen. Ferner soll die Förderung von Kooperationen zwischen Start-ups und der klassischen Industrie stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Auch die Themen Netzneutralität und Cybersecurity bezieht der Beirat in seine Empfehlungen mit ein.

Bundesminister Dr. Philipp Rösler dankt den Beiratsmitgliedern anläßlich der Übergabe für ihr großes Engagement und die umfangreiche Ausarbeitung der ersten Vorschläge: „Die junge digitale Wirtschaft ist ein Innovationstreiber für die gesamte deutsche Wirtschaft. Die Vorschläge des Beirats leisten einen wertvollen Beitrag für die künftige Diskussion zur Stärkung des IT-Standorts Deutschland. Wir werden nun in Ruhe die zahlreichen Vorschläge im Detail prüfen und gemeinsam mit dem Beirat Möglichkeiten der Umsetzung erörtern.“

Zufrieden zeigt sich auch der Vorsitzende des Beirats, Tobias Kollmann: „Der Beirat Junge Digitale Wirtschaft hat mit dem heute vorliegenden Ergebnisbericht grundlegende, substantielle und nachhaltig ausgerichtete Empfehlungen für die weitere Unterstützung und Verankerung von Start-ups in Deutschland vorgelegt. Der Bericht ist ein Big Picture für die zukünftige Förderung der deutschen Gründer- und Startup-Landschaft im Bereich der digitalen Wirtschaft geworden. Er gibt den Startschuss für zahlreiche Initiativen und neue Impulse.“ Kollmann ist Inhaber des Lehrstuhls für E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen.

Der BJDW, gegründet im November 2012, berät den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie aus erster Hand zu aktuellen Fragen der Informations- und Kommunikationswirtschaft, insbesondere zur Entwicklung und zu den Potenzialen der jungen digitalen Wirtschaft und neuer digitaler Technologien in Deutschland sowie zur Schaffung besserer Wachstumsbedingungen von Startup-Unternehmen.

http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/B/beirat-jubge-digitale-wirtschaft-handlungsempfehlungen,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf

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