04.02.2015, 12:00 Uhr | 0 |

Hochschulen Angewandte Forschung erhöht Gründungsneigung

Wissenschaftler, die angewandte bzw. multidisziplinäre Forschung betreiben, sowie Hochschulangehörige, die Erfindungen vorweisen können, sind am ehesten zu einer Unternehmensgründung bereit. Auch aus diesem Grund sind an den (Fach-)Hochschulen mehr Gründungswillige zu finden als in der universitären Grundlagenforschung.

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Wo praxisnah und multidisziplinär geforscht wird, entstehen am ehesten neue Unternehmen.

Foto: obs

Zudem sind ausländische Wissenschaftler eher als deutsche bereit, sich selbstständig zu machen. Das sind Ergebnisse der Studie „Der Einfluss institutioneller Rahmenbedingungen auf die Gründungsneigung von Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen“. Durchgeführt hat sie das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn.

„Die multidisziplinäre Forschung – beispielsweise in Form von Kooperationsprojekten mit anderen Fachbereichen, Forschungseinrichtungen und Partnern aus der Privatwirtschaft – sollte ausgeweitet werden“, empfiehlt IfM-Wissenschaftler Arndt Werner.

Einen hohen Einfluss auf die Gründungsbereitschaft hätten zudem die Aktivitäten von Kollegen bzw. Mitarbeitern. Es ist nach Ansicht des IfM daher zu begrüßen, wenn Lehrstühle gezielt mit unternehmerisch tätigen Wissenschaftlern besetzt und unternehmerisch aktive Dozenten gewonnen würden.

Die Studie ist auf der Homepage des IfM abrufbar.

http://www.ifm-bonn.org

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