19.02.2014, 12:00 Uhr | 0 |

CeBit Big Data im großen Bild umrahmt Start-ups

Wenn Code_n, eine internationale Plattform für digitale Pioniere, Innovatoren und wegweisende Start-ups, am 10. März auf der CeBit die Türen zu Halle 16 öffnet, erwartet die Besucher ein außergewöhnliches Erlebnis. „Auf 5.000 Quadratmetern präsentieren wir 50 der spannendsten Big-Data-Start-ups, ausgewählt aus 450 internationalen Bewerbern – vor einer imposanten Kulisse, die eine neue Dimension in der Präsentation von Technologie darstellt“, sagt Ulrich Dietz, Initiator von Code_n und Vorstandsvorsitzender der GFT Group.

Code_n
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Viel Wissen in einem riesigen Bild. Der Messeauftritt der Code_n-Initiative verspricht spektakuläre Ansichten. In der Messehalle präsentieren sich 50 Big-Data-Start-ups aus aller Welt.

Foto: Code_n

Die international ausgezeichneten Designer Reed Kram und Clemens Weisshaar zeigen riesige Grafiken, die vorführen, wie sich gewaltige Datenmengen bereits heute analysieren und darstellen lassen. Eine neu vorgestellte Visualisierung zeigt eindrucksvoll, welches Wissen man aus sämtlichen publizierten Büchern der letzten 200 Jahre ableiten kann.

Vier Millionen Bücher hat Google digitalisiert und im Internet verfügbar gemacht. Ein unermesslicher Wissensschatz; im wahrsten Sinne „Big Data“. Für den Messeauftritt von Code_n auf der CeBit haben die Designer Weisshaar und Kram diese Daten in eine gigantische Darstellung überführt – 89m breit, 12m hoch. Dank der Auflösung im Terapixel-Bereich erreicht die Darstellung einen bislang nicht erreichten Detailgrad.

„In unserer Hypergrafik stellen wir die relative Häufigkeit bestimmter Begriffe dar, die in all jenen Büchern vorkommen, die zwischen 1800 und 2008 veröffentlicht wurden“, erklärt Weisshaar das Konzept. Wann haben wir begonnen über Computer zu sprechen? Seit wann schreiben wir bevorzugt über den Menschen und nicht mehr über die Natur? War John F. Kennedy wirklich der viel diskutierte Präsident, wie wir ihn heute wahrnehmen? „Wir zeigen eine invertierte Form der Trendanalyse, indem wir die Relevanz von Themen in verschiedenen Epochen rückblickend betrachten“, sagt Weisshaar. „So können wir den Lauf unserer Geschichte auf spannende Art hinterfragen.“

Der Ansatz von Kram und Weisshaar zeigt, dass es heute viel einfacher geworden ist, Dinge zu analysieren, Zusammenhänge zu verstehen und Erkenntnisse zu gewinnen. Wie das im Geschäftsleben funktionieren kann, demonstrieren die 50 Start-up-Unternehmen, die sich als Finalisten des Code_n Wettbewerbs auf der CeBit vorstellen. Sie präsentieren eine enorme Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten von Big Data mit konkreten Anwendungen für verschiedenste Branchen. Die Visualisierungen von Kram und Weisshaar bilden den passenden Rahmen.

www.code-n.org

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