09.04.2014, 12:00 Uhr | 0 |

„Wachstumsfonds Bayern“ Mehr Wagniskapital für junge Unternehmen aus Bayern

Der Freistaat will vielversprechenden jungen Unternehmen aus Bayern mit Wagniskapital unter die Arme greifen. Dafür ist ein „Wachstumsfonds Bayern“ mit einem Volumen von bis zu 100 Mio. Euro geplant, wie aus dem Wirtschaftsministerium verlautete. Es sei davon auszugehen, dass damit insgesamt rund 250 Mio. Euro an Investitionen mobilisiert werden können. 

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Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU): „Viele gute Ideen und bereits entwickelte Produkte haben keine Chance, weil den Unternehmen Geld für größere Investitionen fehlt – das soll sich jetzt ändern."

Foto: Bayeriches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Der Fonds richtet sich an erfolgreiche Start-ups aus der Hightech-Szene, die mit dem Geld ihre Wachstumspläne finanzieren können. „Viele gute Ideen und bereits entwickelte Produkte haben keine Chance, weil den Unternehmen Geld für größere Investitionen fehlt – das soll sich jetzt ändern“, erklärte Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Mit den vorgesehenen 250 Mio. Euro dürfte sich der Finanzierungsbedarf der Hightech-Startups in den kommenden fünf Jahren decken lassen, erwartet Aigner. 

Neben 30 Mio. Euro an Haushaltsmitteln sollen 70 Mio. Euro von der staatlichen Förderbank LfA in den Fonds fließen, der von der LfA-Tochter Bayern Kapital verwaltet werden soll. Die übrigen 150 Mio. Euro sollen bei privaten Investoren eingeworben werden. Mit den Plänen zielt die Staatsregierung auf eine Stärkung der bayerischen Gründerszene, die in Konkurrenz zu Standorten wie etwa Berlin steht.

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Von dpa/sta | Präsentiert von VDI Logo
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