17.06.2013, 13:40 Uhr | 0 |

Geldquellen Lesetipp: Die vielen Facetten der Beteiligungsfinanzierung

Das Bundeswirtschaftsministerium beleuchtet in der jüngsten Ausgabe seines kostenlosen eMagazins „EXG“ alle Facetten der Beteiligungsfinanzierung. Der Leser erfährt, dass Wagniskapital nicht nur für Hightech-Gründungen mit hohem Kapitalbedarf geeignet ist.

Denn das Geld kann nicht nur viele verschiedene Formen sondern auch unterschiedliche Quellen haben. Im Magazin werden einige vorgestellt. Die Palette reicht von öffentlich geförderten Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften über Business Angels und Venture-Capital-Gesellschaften bis hin zur Crowd, der Masse der Internetnutzer.

Allen gemeinsam ist, dass sie sich mit ihrem Kapital an Unternehmen beteiligen: entweder über eine stille oder über eine offene Beteiligung. Der Unterschied ist: Der stille Gesellschafter leistet eine Einlage in das Unternehmensvermögen, erwirbt aber keine Anteile. Die Geschäftsleitung bleibt in der Hand der Gründer. Bei einer offenen Beteiligung wird der Investor auch nach außen hin erkennbarer Gesellschafter oder Aktionär an einem Start-up und erhält damit neben einer Gewinnbeteiligung auch Mitsprache- und Informationsrechte.

Der Vorteil von Beteiligungskapital ist nicht nur, dass keine Sicherheiten gestellt werden müssen. Darüber hinaus wird auch die Eigenkapitalbasis des Unternehmens gestärkt, denn Beteiligungskapital wird in der unternehmerischen Buchhaltung als Eigenkapital verbucht. Und eine höhere Eigenkapitalquote erleichtert wiederum die Kreditaufnahme bei der Bank und öffnet damit die Tür für zusätzliches Kapital. Nicht zuletzt profitieren (junge) Unternehmen auch vom Know-how und den Netzwerken des Kapitalgebers.

http://magazin.existenzgruender.de

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Von Stefan Asche
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