01.05.2014, 12:00 Uhr | 0 |

Workshops Hilfe bei der Beantragung von Fördermitteln

Das European Young Innovators Forum (EYIF) unterstützt mit drei Workshops deutsche Start-ups sowie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) bei der Antragsstellung für „Horizon 2020“.

Das neue 80-Milliarden-Euro große EU-Rahmenprogramm fördert Forschung und Innovation. KMUs und Start-ups können innerhalb des Programms zwischen 50.000 Euro und 2,5 Mio. Euro aus dem 2,8 Mrd. Euro großen KMU-Topf beantragen. In den nächsten zwei Jahren wird bereits eine halbe Milliarde Euro ausgeschüttet. Stichtag für die Antragsstellung ist 18. Juni 2014 – bislang hält sich die Nachfrage in Grenzen. EYIF-Präsident Kumardev Chatterjee, der als unabhängiger Experte der Europäischen Kommission Horzion 2020 mitgestaltet hat, leitet die Workshops in München (13. Mai), Hamburg (14. Mai) und Berlin (15. Mai) und begleitet die Anträge der Workshop-Teilnehmer.

„Horizon 2020 hat das Potenzial, für massive und bis dato beispiellose Vorteile in der europäischen Start-up-Szene zu sorgen. Das Programm kann mehrere Tausend Ideen finanzieren und Unternehmen bei ihrer Entwicklung, der Markt-Einführung eines Produkts oder in ihrem weiteren Wachstum unterstützen“, sagt Chatterjee. Im Gegensatz zu anderen Förderprogrammen ist die Mittelvergabe aus den EU-Fonds nicht an vorhandenes Eigenkapital oder zukünftige Einnahmen geknüpft. Gefördert werden beispielsweise Marktstudien, die Entwicklung eines Prototyps, die Risikobewertung, der Markteintritt, Produktprüfung oder das Skalieren einer Idee.

Im Vergleich zu Investoren aus der Privatwirtschaft müssen Unternehmer, die Fördermittel aus dem EU-Fonds erhalten, keine Anteile an ihrer Gesellschaft abtreten. Zudem sind keine Sicherheiten seitens des Unternehmers erforderlich. Für die aus dem Fonds bereit gestellten Mittel fallen keine Zinsen an. Scheitert das Unternehmen daran, das Geschäftsmodell erfolgreich umzusetzen, muss es das aus dem EU-Fonds bereitgestellte Kapital nicht zurück zahlen. „Trotz dieser im Vergleich zum herkömmlichen Venture-Capital attraktiven Finanzierungsoption ist das Echo in der Gründerszene selbst bislang verhalten“, sagt Chatterjee. Eine EYIF-Umfrage ergab, dass drei wesentliche Faktoren für die geringe Resonanz in der Gründerszene verantwortlich sind: Viele Gründer verstehen erstens nicht, wie die Zuschüsse strukturiert sind und welche Maßnahmen konkret gefördert werden. Zweitens wissen Gründer nicht, wer ihr Ansprechpartner ist und an wen sie sich mit ihrem Antrag wenden müssen. Das größte Hindernis ist aktuell aber die Antragsstellung selbst. Unternehmer wissen nicht, wie sie den Antrag entsprechend der Anforderungen der EU gestalten. „Es kommt vor, dass Unternehmer gar nicht wissen, dass es dieses EU-Programm gibt und sie die Förderbedingungen erfüllen“, erklärt Chatterjee.

Die drei EYIF-Workshops schließen diese Wissenslücke. Sie erläutern, was die EU-Förderung für Start-ups und KMU bedeutet, wie Antragsstellung und Förderung funktionieren und welche Voraussetzungen Unternehmen erfüllen müssen, um Kapital zu erhalten. Tickets kosten zwischen 100 Euro und 250 Euro.

Das European Young Innovators Forum (EYIF) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger, europaweiter Verein zur Förderung junger Innovatoren. EYIF hat sich mit mehr als 500.000 Teilnehmer in allen EU-Mitgliedsstaaten schnell zur führenden Stiftung für junge Innovatoren und Experten in Europa entwickelt, um dieser Gemeinschaft eine Stimme zu geben und für das Eingehen von Risiken, Umdenken für Innovation und den Wert der gemeinsamen Ideen und eines professionellen Mentorships einzutreten.

http://www.eyif.eu

http://younginnovator.eu/eu-funding-workshops

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