18.06.2013, 09:05 Uhr | 0 |

Inkubator in Berlin Acht Start-ups ziehen bei Axel Springer ein

Der Springer-Verlag geht den nächsten Schritt auf dem Weg zum Digital-Konzern und lässt acht Start-ups für drei Monate ins Berliner Springer-Quartier in der Markgrafenstraße 12-14 einziehen.

Plug and Play Accelerator
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Im Plug and Play Accelerator von Axel Springer sollen aus fundierten Geschäftsideen erfolgreiche Unternehmen geformt werden.

Foto: Axel Springer

Dort arbeiten die Gewinner des Accelerator-Programms Plug and Play am weiteren Aufbau ihrer Geschäftsmodelle. Die Koffer gepackt haben: Asuum, eflear, mpax, nextsocial, papayer, Solid Sound Labs, TickTickTickets und ZenGuard.

Bei der Realisierung ihrer Ideen stehen den Jungunternehmern mehr als 60 gründungserfahrene Mentoren zur Seite. Zu diesen gehören zum Beispiel Jon Handschin („Moviepilot“), Philipp Möhring („Seedcamp“), Philippa Pauen („Wummelkiste“), Christian Rebernik („Zanox“), Ramzi Rizk („EyeEm“) und Renaud Visage („Eventbrite“). Hinzu kommen Fachpaten der Medien-Marken und der Beteiligungen von Axel Springer sowie das Netzwerk von Plug and Play in den USA. Für Axel Springer Plug and Play haben sich die Axel Springer AG und das Plug and Play Tech Center, ein führender Start-up-Investor und Accelerator aus dem Silicon Valley, zusammengeschlossen.

„Alle Teilnehmer von Axel Springer Plug and Play haben bereits die Gründungsphase abgeschlossen und bringen Prototypen oder markterprobte Geschäftsmodelle mit. Jetzt geht es darum, die Unternehmen die entscheidenden Schritte voranzubringen und weitere Kunden und Investoren zu überzeugen. Zusammen mit unserem Netzwerk stehen wir dabei als Sparringspartner zur Seite“, erklärt Ulrich Schmitz, Chief Technology Officer bei Axel Springer und Gründungsgeschäftsführer von Axel Springer Plug and Play. 

Die Förderung beinhaltet neben dem Wissenstransfer und den Büroräumen auch eine Anschubfinanzierung von 25.000 Euro je Start-up. Das Programm schließt am 5. September 2013 mit einem „Demo Day“, bei dem sich alle Teams einem ausgewählten Publikum internationaler Kapitalgeber vorstellen, um Anschlussfinanzierungen zu erhalten. Im Rahmen der Förderung beteiligt sich Axel Springer Plug and Play mit 5% an den Unternehmen. Die zweite Programmrunde startet im Oktober 2013.

Über die von Axel Springer Plug and Play geförderten Start-ups:

Asuum: Plattform zum Entdecken von relevanten, durch eine skalierbare Technologie kuratierten Produkten. (www.asuum.com)

eflear: Online-Marktplatz für Antik- und Vintage-Möbel, mit der Möglichkeit Suchaufträge an ausgewählte Händler zu schicken. (www.eflear.com)

mpax: Anbieter einer Bezahl-App, über die Händler auch Rabatte zur Kundenbindung geben können. (www.mympax.com)

nextsocial: Anbieter einer Software-as-a-Service Lösung, mit der Brands, Labels oder Sportvereine ihren Fans ganz einfach besondere Angebote über Facebook verkaufen können. (www.nextsocial.de)

papayer: Sicheres Bezahlen für Jugendliche mit Kontrollfunktionen für die Eltern – eine Paymentkarte für Jugendliche, die Eltern online oder per Smartphone-App in Echtzeit steuern können. (www.papayer.com)

Solid Sound Labs: Entwickler einer Software, welche die Klangqualität von Musik individuell auf Kopfhörer, Dockingstations und Lautsprecher anpasst.

TickTickTickets: Die Mobile App zeigt die Event-Highlights der Woche (Konzerte, Theater, Clubnächte, etc.) und bietet auch Last-Minute Tickets zum Kauf an, welche direkt auf dem Handy gespeichert werden. (www.tickticktickets.com)

ZenGuard: Schnelle 1-Klick Lösung um mittels leichtgewichtigem Browserplugin sicher und verschlüsselt im Netz zu surfen. (www.zenguard.org)

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Von Stefan Asche
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