02.12.2014, 12:00 Uhr | 0 |

Finanzierungsrunde b-to-v investiert in Twice Fashion

Der Schweizer Venture Capital-Spezialist b-to-v (St. Gallen/Berlin) investiert in Twice Fashion, eine chinesische Marke für Mode-Accessoires. Mit dem frischen Kapital will das junge Unternehmen Wachstum und Infrastruktur auf dem chinesischen Markt weiter vorantreiben und den Sprung auf den europäischen und US-amerikanischen Markt vorbereiten. Derzeit erwirtschaftet die Mode-Marke bereits einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich. Das Unternehmen beschäftigt 120 Mitarbeiter und ist sowohl online als auch mit 30 Boutiquen in zehn chinesischen Großstädten vertreten.

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Mit einem Sortiment aus Modeschmuck, Sonnenbrillen, Hüten, Schals und Handtaschen in gehobener Qualität adressiert Twice Fashion eine in China schnell wachsende Käufergruppe.

Foto: twice

Mit einem Sortiment aus Modeschmuck, Sonnenbrillen, Hüten, Schals und Handtaschen in gehobener Qualität adressiert Twice Fashion eine in China schnell wachsende Käufergruppe: Die oft international ausgebildete und modisch interessierte 25- bis 35-jährige Frau der Mittelschicht, sogenannte „White Collar Workers“. Der Erfolg des auf Fast Fashion im Accessoire-Bereich spezialisierten Unternehmens wird auch von dem seit Jahren stabil wachsenden chinesischen Modemarkt getragen: Dem im vergangenen Jahr 23 Mrd. US-Dollar schwere Markt wird ein kontinuierliches Wachstum um jährlich 8% bis 2018 vorausgesagt (Euromonitor International 2014, Apparel Accessories in China).

Mirko Wormuth, Co-Gründer und Geschäftsführer von Twice Fashion: „Lange Zeit bedeuteten chinesische Produkte vor allem durch europäische Unternehmen produzierte Ramschware. Mit der boomenden chinesischen Wirtschaft entstehen nun auch immer mehr junge Unternehmen hier vor Ort, die qualitativ hochwertige Ware produzieren und international denken. In dieser Tradition sehen wir uns bei Twice.“ Hinter Twice Fashion stehen Tina Tian und Mirko Wormuth. Während die gebürtige Chinesin für Design und Markenkonzept verantwortlich zeichnet, übernimmt Ehemann Wormuth die betriebswirtschaftliche Führung. Der ursprünglich aus Mecklenburg-Vorpommern stammende Unternehmer lebt seit über zehn Jahren in China und führt den erfolgreichen Start von Twice Fashion auch auf die Kenntnis von chinesischer Kultur und Markt zurück: „Die Shopping-Kultur in China unterscheidet sich wesentlich von der in Europa. Hier muss Ware qualitativ gut sein und darf auch gerne etwas kosten. Wer sich etwas gönnen möchte, geht in Shopping Malls und gibt Geld aus – qualitativ minderwertige Ware wird schnell abgestraft. Viele westliche Modeketten unterschätzen das und zahlen deswegen Lehrgeld.“

http://www.twice-fashion.com

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