21.07.2014, 12:00 Uhr | 0 |

Finanzierungsrunde Wine in Black feiert 3. Finanzierungsrunde zum 3. Geburtstag

Pünktlich zum dritten Jahrestag sammelt Wine in Black, ein Online-Shop für Premiumweine, einen mittleren einstelligen Millionenbetrag ein. Neuer Investor ist die Schweizer Investmentgesellschaft b-to-v. Die bisherigen Investoren, der Company Builder Project A Ventures (Berlin), Bright Capital (Moskau), e.ventures (Hamburg) und Passion Capital (London) sind ebenfalls an der dritten Finanzierungsrunde beteiligt. Das frische Kapital wird Wine in Black in den Ausbau von Technologie und Vertrieb investieren.

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Stephan Linden und Christian Hoya verkaufen ihre Weine bisher in vier europäischen Märkten – Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich.

Foto: Wine in Black

Schon heute ist Wine in Black nach eigenen Angaben einer der größten europäischen Online-Shops für Premiumweine. Dieses Segment beginnt im klassischen Handel bei 7 Euro je Flasche. Das Berliner Start-up erzielt als reiner Online-Händler im Schnitt 15 Euro. Im deutschen Supermarkt werden im Schnitt nur 2,63 Euro für einen Wein bezahlt.

Weit über eine Million Flaschen hat Wine in Black seit seiner Gründung verkauft. Allein 2013 hat sich der Umsatz gegenüber 2012 verdreifacht. Aktuell ist das von Stephan Linden und Christian Hoya gegründete Unternehmen in vier europäischen Märkten – Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich – aktiv. Zielgruppe sind „Digital Natives“ über 30 Jahre, die beginnen, Wein wirklich zu genießen. Die Mitgliederzahl hat sich innerhalb eines Jahres auf über 350.000 knapp verdoppelt und wächst weiter um rund 10.000 im Monat. „Der Preis ist für diese Zielgruppe nur ein Aspekt. Die Sicherheit, die erwartete Produktqualität zu erhalten, ist ihr wichtiger“, so Mitgründer Stephan Linden: Im Ergebnis kaufen zwei von drei Neukunden mehrfach bei Wine in Black.

Deutschland ist mit 9 Mrd. Euro Umsatz drittgrößter Weinmarkt der Welt, in Europa werden über 60 Mrd. Euro erzielt. Premiumweine machen mehr als die Hälfte davon aus. Branchenkenner erwarten, dass sich der deutsche Online-Anteil in weniger als fünf Jahren von aktuell 5% auf 20% oder auf 2 Mrd. Euro entwickelt.

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