31.07.2013, 12:00 Uhr | 0 |

Aortenklappen vom Schwein Weitere 62,5 Mio. Dollar für Jenavalve

Die JenaValve Technology, Inc., ein Medizintechnik-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Systemen für die Transkatheter-Aorten-Herzklappen-Implantation (TAVI) zur Behandlung von Aortenklappenerkrankungen spezialisiert hat, gibt den erfolgreichen Abschluss ihrer Finanzierungsrunde der Serie C mit 62,5 Mio. Dollar bekannt.

Jenavalve
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Die Prothese besteht aus einer natürlichen Schweine-Aortenwurzel mit nativen Klappensegeln, die mit einem äußeren Schweineperikard-Saum verstärkt ist, in einen selbst-expandierenden Nitinol-Stent eingenäht und letztendlich auf ein Kathetersystem geladen wird.

Foto: Jenavalve

Angeführt wurde die Finanzierungsrunde durch die belgische Beteiligungsgesellschaft Gimv, die über 30 Jahre Erfahrung in den Bereichen Private Equity und Venture Capital besitzt. Auch zwei neue Investoren beteiligen sich an der Runde. Zum einen Legend Capital aus Peking, eine Venture Capital Tochter der Legend Holdings, Ltd., die vorwiegend im Bereich Life Sciences investiert und Omega Funds, eine internationale Beteiligungsfirma, die sich auf Investitionen in das Gesundheitswesen spezialisiert hat.

Edmond de Rothschild Investment Partners aus Paris führte die Beteiligung der existierenden Investorengruppe in der Serie C an. Alle bisherigen Investoren Atlas Venture Fund, NeoMed Management, VI Partners AG und Sunstone Capital A/S beteiligten sich ebenfalls.

„Dank unseres neuartigen transapikalen TAVI Systems, das über einzigartige Besonderheiten und klinische Vorteile verfügt, nimmt JenaValve im europäischen TAVI-Markt an Fahrt auf“, so Helmut J. Straubiger, CEO von JenaValve Technology. „Mit dem Beginn der klinischen Studie für unser nächstes Produkt, das transfemorale TAVI System, und unserem Ziel, den Umsatz des transapikalen Systems ab 2013 in Europa und weltweit signifikant zu steigern, befinden wir uns an einem spannenden Punkt unseres Unternehmenswachstums. Die positiven Rückmeldungen von unserem wachsenden Kundennetzwerk beweisen, dass unsere Technologie einen wichtigen Fortschritt bei der Behandlung von Aortenklappenerkrankungen bietet.“

Neben der Finanzierung klinischer Versuche und dem Ausbau der Vertriebsaktivitäten plant das Unternehmen auch klinische Initiativen in den USA sowie eine Zulassung seines TAVI Systems in China.

JenaValve bietet ein Transkatheter-Aortenklappen-Implantations-System der zweiten Generation, entwickelt und hergestellt in Deutschland nach höchsten Qualitätsstandards. Die Prothese besteht aus einer natürlichen Schweine-Aortenwurzel mit nativen Klappensegeln, die mit einem äußeren Schweineperikard-Saum verstärkt ist, in einen selbst-expandierenden Nitinol-Stent eingenäht und letztendlich auf ein Kathetersystem geladen wird. Diese qualitativ hochwertige Bioprothese ist sehr widerstandsfähig und lässt eine lang andauernde Funktion der Aortenklappen erwarten.

Die JenaValve-Implantation wird am schlagenden Herzen durchgeführt. Der hämodynamische Fluss bleibt erhalten ohne ein Risiko für einen Herzstillstand; eine Herzstimulation (rapid pacing) ist während der Implantation nicht erforderlich. Die JenaValve ist in drei Größen erhältlich (23mm, 25mm und 27mm).

JenaValve wurde 2006 von den Kardiologen und Erfindern Hans R. Figulla und Markus Ferrari gegründet.

http://www.jenavalve.com

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